Nun beginnt unser Stadtpräsident auch damit, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. «Man benutzt fleissig Bahn- und Strasseninfrastruktur durch die Alpen und freut sich über den Pioniergeist der Erbauer, ist aber gegen jede neue Strasse, Tram- oder Bahnlinie in der eigenen Umgebung.» Nicht erstaunlich, dass das Publikum darauf mit Gelächter reagierte, wenn Verschlechterungen mit „Veränderungen“ umschrieben werden.
Er mahnte aber, dass die Verantwortlichen die grösser werdende Angst vor Veränderungen „dringend ernster“ nehmen müssten. – Gehört unser Stadtpräsident nicht auch zu den Verantwortlichen der Häuser umkurvenden quietschenden Limmattalbahn?
Unsere aargauische Nachbargemeinde baut aus, Dietikon aber muss Kulturland abtreten für ein Depot für diese Pendlerbahn in den Aargau, weil auf dem ursprünglich vorgesehenen idealen Standort auf Spreitenbacher Areal zu hohe Kosten für die Entsorgung entstanden wären…
Und bei uns soll – für diese Milliarden verschlingende und Steuerfusserhöhung nach sich ziehende Pendlerbahn in den Aargau – unser Stadtzentrum kaputt gemacht werden? Wir kämpfen für eine sinnvolle Aufwertung des Stadtzentrums für unsere Bedürfnisse und für die der kommenden Generationen.
Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben Selbstbewusstsein. Die Grundwerte der direkten Demokratie haben auch in unserer Stadt Modellcharakter.