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Ein Tram braucht keine Barrieren

Ein weiteres Transportmittel neben der SBB, den S-Bahnlinien und den Bus-Verbindungen von Zürich-Altstetten bis Killwangen im Aargau zu führen, ist kühn. Wegen Platzverhältnissen an bereits eng verbauten Zonen ist dies unrealistisch und kontraproduktiv – ausser man reduziert die bereits schmalen Trottoirs nochmals auf etwas unter zwei Meter, streicht Parklätze und reisst wo nötig Häuser ab (Enteignungen). Die geplante Linienführung bedient die Bahnhöfe Altstetten, Dietikon, Killwangen. Schlieren, Spital Limmattal und Glanzenberg, mit 400 bis 800 Schritten unter freiem Himmel zum Spital oder Bahnhof sind aber klar keine Anbindung. Die Linienführung überquert sechs- bis neunmal wichtige Strassen und blockiert somit den jetzt schon gestressten Mischverkehr, unter anderem beim Notfall in den Spital Limmattal. Das Limmattal braucht auf dieser Seite der Limmat kein weiteres Tram, geschweige denn eine Bahn. Merke, Tram ist nicht Bahn! Ein Tram braucht keine Barrieren und Blinksignale mit Akustik (Bimbim) – dies ist ein grosser Unterschied! Fussgänger, Radfahrer und Automobilisten werden dies spätestens dann realisieren wenn die Limmattalbahn nach rund vier Jahren Bauzeit in Betrieb geht. Ein Etappenbau bis Schlieren ist Salamitaktik – das 2er-Tram bis Schlieren, wie das Tram nach Dietikon, wurde vor 59 Jahren entfernt und durch Busse ersetzt, was klar ein Fortschritt war und heute noch ist. Luzern zeigt uns mit dem RBus, 46 Sitz- 156 Stehpläzte, eine gute Lösung wie Städte mit der Agglomeration effizient bedient werden (HESS-LighTram4 ). ...

18. November 2015 · 2 Minuten · Heiner Braem

Limmattstadtbahn-Chaos beginnt in Zürich-Altstetten

Die Limmattalbahn AG hält die 56 neue Einsprachen zur letzten Projektänderung wohlweislich zurück. Sie will dem Stimmvolk doch nicht publik machen, was bei der Planung nicht rund läuft. Sie will keine Argumente aufzeigen, die für ein NEIN sprechen. Aus einer Einsprache, die wir freundlicherweise erhalten haben, listen wir acht gewichtige Gründe auf, vor allem für unsere Freunde in der Stadt Zürich: Linksabbieger aus der Hohlstrasse Aus der Hohlstrasse, Fahrtrichtung Farbhof, soll künftig nicht mehr in die Altstetterstrasse abgebogen werden können. Diese Veränderung verhindert die Erschliessung des Zentrumsgebietes Altstetten nördlich der Badenerstrasse für Einwohner und Gewerbe. Rechtsabbieger aus der Altstetterstrasse Aus der Altstetterstrasse soll nicht mehr rechts in die Hohlstrasse abgebogen werden können. Eine geeignete Umfahrungsmöglichkeit aus dem Zentrum Altstetten zum Bahnhof Altstetten oder zu den nahegelegenen Arbeits- und Gewerbeplätzen an der Hohlstrasse besteht nicht. Dies ist auch aus umweltpolitischer Sicht eine zusätzliche Belastung (Suchverkehr / Lärm / Schadstoffe) und daher unerwünscht. Fehlender Linksabbieger aus der Badenerstrasse in die Karstlernstrasse Durch die fehlende Möglichkeit, aus der Badenerstrasse stadtauswärts in die Karstlernstrasse abbiegen zu können, wird ein grosser Teil der auf der Hauptachse aus der Stadt ankommenden Verkehrs auf andere Routen gezwungen. Fehlender Linksabbieger aus der Karstlernstrasse Die Kastlernstrasse dient diesen Quartierteilen auch als kürzeste Strecke, um zur Autobahneinfahrt Altstetten zu gelangen. Ein fehlender Linksabbieger in die Badenerstrasse in Richtung Schlieren erzeugt wesentlichen Mehrverkehr im Quartier. Verkehrsführung der Farbhofstrasse An der Farbhofstrasse befinden sich mehrere Gewerbebetriebe mit An- und Ablieferrampen. Es verkehren hier auch Lastwagen mit Anhänger und Sattelschlepper. Eine rasche Ausfahrt des Schwerverkehrs in Richtung Autobahnanschluss wird verhindert. Verschiebung der Limmattalbahn-Haltestelle am Bahnhof Altstetten Die Lage der Haltestelle Bahnhof Altstetten blockiert eine alte Forderung, die eine direkte Führung der Buslinien aus der Altstetterstrasse in den Altstetterplatz (Korridor) fordert. Durch das Projekt der Limmattalbahn darf der Handlungsspielraum nicht unnötig eingeschränkt werden. Seitenlage der Limmattalbahn Haltestelle am Bahnhof Altstetten (Altstetterplatz) Die Endhaltestelle der Limmattalbahn ist in der Hohlstrasse in Mittellage geplant. Bereits heute wird während den Hauptverkehrszeiten der Verkehr auf der Hohlstrasse gestaut. Die Ursache liegt nicht bei einem hohen motorisierten Verkehrsanteil, sondern bei dem ununterbrochenen Fussgängerstrom vom Bahnhof zu den bestehenden Bushaltestellen. Die Strassenquerungen sind bei einer neuen Stadtbahnhaltestelle auf ein Minimum zu reduzieren. Die geplanten Veränderungen bringen keine Verbesserung für die Quartierbevölkerung und das Gewerbe. ...

16. November 2015 · 2 Minuten · hugo
Hinwil

Das Zürcher Oberland und die Limmattalbahn

Seit 15 Jahren kämpft die Bevölkerung im Zürcher Oberland für den Bau der zehn fehlenden Kilometer der A53 zwischen Hinwil und Uster. Viele sind überzeugt, etwas Gutes für ihre Enkel zu tun. Ein Projekt, das helfen würde, die betroffenen Gemeinden vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den täglichen Stau zu eliminieren. Ein sinnvolles Projekt, das allen Zürcherinnen und Zürchern helfen würde, wenn sie das schöne Oberland besuchen. Danke Hinwil Seit gleicher Zeit planen die Politiker eine Limmattal-Langsambahn, vom Bahnhof Altstetten (!) ins Niemandsland nach Killwangen-Spreitenbach, vorbei an den aus dem Boden schiessenden Neubaugebieten in Spreitenbach AG. Eine Stadtbahn, die Wohngebiete in Schlieren zerstört und das Zentrum von Dietikon kaputt macht. Ein Projekt für Spekulanten und die Bau- und Immobilienlobby. Von Zürich bis Baden soll alles zubetoniert werden. ...

10. November 2015 · 2 Minuten · hugo
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Feindesland in Schlieren! – Ist dort Krieg?

In Schlieren, wo die Stadtbahn durch 160 Meter Feindesland fährt Die az Limmattaler Zeitung hat in ihrem Beitrag vom 31. Oktober eine Befürworterin gefunden, die sich freut, wenn sie bald mit dem Tram vom Spitalquartier nach Schlieren, Dietikon oder Altstetten fahren könnte. Der Schreiber vergisst, dass die interviewte Dame eine Bushaltestelle bereits nahe der Haustüre hat und hinterfragt nichts! Ist der allenfalls mögliche Zeitgewinn von wenigen Minuten eine Milliarde wert? Wird der Krankenwagen auf dem Weg ins lebensrettende Spital nicht durch die Limmattalbahn gebremst oder durch die geschlossene Barriere gar aufgehalten? Wo soll der Zügelwagen parkiert werden? Auf dem Tramgeleise? Wie kann die mit Mauern umgebene Strasse noch überquert werden? ...

2. November 2015 · 2 Minuten · hugo
Killwangen 3

Endstation

Wie nach der stets völlig einseitigen Berichterstattung der Aargauer Zeitungen nicht anders zu erwarten war, hat der Aargauer Grosse Rat gestern dem Antrag Limmattalbahn zugestimmt. In unserem Nachbarkanton dürften die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu diesem Geschäft jedoch überhaupt nichts zu sagen haben. Vor allem die Spekulanten werden von diesem Geschenk des Kantons Zürich profitieren. So ist es dem Aargau schon früh gelungen, die Zürcher Regierung über den Tisch zu ziehen. Das Tramdepot mit dem idealen Standort in der Asp in Spreitenbach wurde ohne grosse Gegenwehr auf das rare Dietiker Kulturland (ohne Protest der Grünen) im Kanton Zürich verschoben. So gelang es dem Kanton Aargau, einen zweistelligen Millionenbetrag zu sparen, weil kontaminiertes Erdreich nicht entsorgt werden muss… ...

6. Mai 2015 · 2 Minuten · hugo

„Rückenwind für die Limmattalbahn“ (II)

Mit dieser Schlagzeile wurde in der Limmattaler Zeitung das angeblich gute Abschneiden von Regierungsrat Stocker bei den Regierungsratswahlen in den Limmattaler Gemeinden mit einer Zustimmung der Stimmberechtigten für die Limmattalbahn verknüpft. Diese Schlussfolgerung betrachte ich als vollkommen irrelevant. Denn, wer ist sicher, dass Herr Stocker bis zu einer allfälligen Realisierung der Limmattalbahn im für dieses Projekt zuständigen Departement bleiben und dafür die Verantwortung übernehmen wird? Zudem stellt der geneigte Leser fest, dass Herr Stocker in den von einer Limmattalbahn am stärksten betroffenen Gemeinden, trotz SVP-Hochburgen, keineswegs am meisten Stimmen bekam: ...

19. April 2015 · 2 Minuten · Daniel Jaeggi
Bahnhof Altstetten

Limmattalbahn darf nicht zum Altstetter Bahnhof fahren

Wie der Zürich West - Quartierzeitung für Albisrieden, Altstetten, Grünau, Wiedikon, Giesshübel, Triemli, Heuried und Aussersihl - vom Donnerstag zu entnehmen war, werden in Zürichs Westen Unterschriften gesammelt für das Referendum gegen die Limmattalbahn. Es ist wichtig, dass das Volk das letzte Wort hat. Im Referendumskomitee „Eine halbe Milliarde für die Limmattalbahn?“ sind zwei Personen aus der Stadt Zürich vertreten, beide aus Altstetten: Hans Diem, Sprecher Nein-Komitee Tram 2/Limmattalbahn (Limmattalbahn) und Esther Leibundgut, Präsidentin des Quartiervereins Altstetten. ...

17. April 2015 · 1 Minute · Christian Meier