Station Glanzenberg

Das sieht ein Blinder

Leserbrief in der az Limmattaler Zeitung, mit freundlicher Einwilligung des Verfassers. Eigentlich sieht das ein Blinder, dass das vorliegende Limmattalbahn-Projekt ein schlechtes ist. Wer soll denn z.B. im ganzen Ostteil von Dietikon das neue Tram benützen? Kann dort nicht jeder heute schon innert vertretbarer Zeit den Bahnhof Dietikon oder Glanzenberg erreichen? Wer das sehen will, der sehe! Die andern faseln über “Stadtlandschaft, Limmatstadt, Don Quijote” etc. Franz Federer, Dietikon Ergänzung der Redaktion: Dietikon ist gemässs Analyse des Tages-Anzeigers vom öffentlichen Verkehr hervorragend erschlossen: 145 Meter bis zur nächsten ÖV-Haltestelle(amklicken).

29. Oktober 2015 · 1 Minute · Franz Federer

„Rückenwind für die Limmattalbahn“ (II)

Mit dieser Schlagzeile wurde in der Limmattaler Zeitung das angeblich gute Abschneiden von Regierungsrat Stocker bei den Regierungsratswahlen in den Limmattaler Gemeinden mit einer Zustimmung der Stimmberechtigten für die Limmattalbahn verknüpft. Diese Schlussfolgerung betrachte ich als vollkommen irrelevant. Denn, wer ist sicher, dass Herr Stocker bis zu einer allfälligen Realisierung der Limmattalbahn im für dieses Projekt zuständigen Departement bleiben und dafür die Verantwortung übernehmen wird? Zudem stellt der geneigte Leser fest, dass Herr Stocker in den von einer Limmattalbahn am stärksten betroffenen Gemeinden, trotz SVP-Hochburgen, keineswegs am meisten Stimmen bekam: ...

19. April 2015 · 2 Minuten · Daniel Jaeggi

Es ist noch nicht aller Tage Abend!

Leserbrief vom 9. März 2015 in der Limmattaler-Zeitung: (Anmerkung der Redaktion: In Kursiv und in Klammer, was Sie infolge Kürzung in der Zeitung nicht lesen konnten) Noch immer ist nicht entschieden, ob die Limmattalbahn dereinst von Schlieren nach Dietikon fährt oder umgekehrt. Für beide Richtungen wird es am Bahnhof Dietikon wohl nicht genügend Platz haben. Auch ist mit der Mathematik nicht alles klar, denn wenn sowohl das Ja-Komitee bei seiner Befragung wie auch das Nein-Komitee auf je 80% Zustimmung kommt, müssten wir ja unter einer extremen Überbevölkerung leiden. Auch mit den Kosten stimmt etwas nicht! Die Befürworter sprechen von 700 Millionen, die Gegner von 1 Milliarde. Beide liegen erfahrungsgemäss falsch, hat es doch noch nie ein von Bund, Kanton und Gemeinden gemeinsam geplantes Grossbauwerk gegeben, dessen Budget eingehalten wurde. (wie war es doch bei der Mirage, beim Furka Loch, bei der Neat oder jetzt bei der Deponie Kölliken, wo bereits bei Halbzeit die Kosten 10 Mal höher liegen als budgetiert?) so seien wir vorsichtige Bürger die mit Kosten von sagen wir mal 1,3 Milliarden rechnen!) (Interessant auch, dass bevor die Detailplanung erstellt oder der erste Bagger aufgefahren ist, man den Steuerzahler bereits mit zusätzlichen Kosten für Abbruch von Häusern und Ausbau von Strassen bezirzt. Dass die Gemeinde, um solche zusätzlichen Kosten überhaupt bezahlen zu können, zuerst beim Lotto den Haupttreffer gewinnen müsste, wird wohlweislich verschwiegen.) ...

16. März 2015 · 2 Minuten · Arnold Locher

Geht man so mit Bürgern um?

Im Limmattaler vom 24. Februar wird (Anmerkung: in einem langen Artikel von Frau Bettina Hamilton-Irvine) beschrieben, welch grossartiger Kompromiss für die Linienführung der Limmattalbahn beim Bahnhof Dietikon gefunden wurde. Neben der Stadt Dietikon und der Limmattalbahn waren Experten des Zürcher Amt für Verkehr, die Bremgarten-Dietiker-Bahn, die SBB, Vertreter von Parteien und Verbände von Dietikon und die katholische Kirchgemeinde beteiligt. Der Stadtpräsident spricht von einem Kompromiss von historischem Ausmass. Und die Liegenschaftsbesitzer, deren Häuser abgebrochen werden sollen? Dass die Liegenschaften abgebrochen werden sollen, wird als feststehende Tatsache erwähnt. Die Eigentümer waren aber beim Entscheid nicht dabei. In der Zeitung wird erwähnt, sie könnten ja enteignet werden. Geht man so mit Bürgern um? Und gibt es nicht noch etwas wie die Eigentumsgarantie? ...

16. März 2015 · 1 Minute · Felix Kissling

Kauf von Liegenschaften zum Abbruch

Bevölkerung gegen die Limmattalbahn Leserbrief Neue Zürcher Zeitung vom 4. März 2015 Die Strategie und die Darstellung des Projekts der Limmattalbahn haben sich um kein Jota geändert. Urteilen Sie selbst: Wenn immer Bilder gezeigt werden, steht die Bahn auf oder hinter einem fast leeren Platz. So ist die Realität nicht. Das Schlagwort «Aufwertung» wird systematisch missbraucht. Der im Jahr 2000 für 20 Millionen gebaute Bahnhof Glanzenberg wird nicht bedient. Neben dem Flaschenhals Bahnhof Dietikon sind noch weitere Knackpunkte beim Löwenplatz, bei der Reppischbrücke und bei der «Bunkerkreuzung». Mit der einen Hand will man einen für die Fussgänger bis auf die viel zu steile Südrampe ausreichenden Durchgang zur Limmat «verbessern» und mit der andern Hand eine millionenteure Unterführung auf der Höhe Wolfsmattstrasse wegen der Limmattalbahn zur Hälfte unbenutzbar machen. Selbst Liegenschaften werden zum Abbruch aufgekauft, um Platz zu schaffen. ...

4. März 2015 · 2 Minuten · Peter Ringger

Argumente von Hans Egloff, Nationalrat, Aesch ZH

In einem Wahlpropaganda-Interview in der Limmattaler-Zeitung vom 11. Februar 2015 hat Nationalrat Egloff unter anderem das Folgende geantwortet, das man durchaus hinterfragen könnte: HE: „Im Limmattal gibt es noch ein paar Baustellen, denen ich mich widmen möchte. Zuerst denke ich da an den Ausbau des Gubrists. Vieles ist da zwar bereits erreicht. Ich habe zwei Mal persönlich bei Bundesrätin Doris Leuthard vorgesprochen, um die Weininger Anliegen zu vertreten. Solche Türen öffnen sich einem als Nationalrat natürlich leichter.“ ...

18. Februar 2015 · 4 Minuten · hugo

Fragen darf man …. Oder ?

Leserbrief vom 08. Februar 2015 per Mail an: [email protected] Schon in Schillers Tell fragte der gwundrige Walterli „Vater ist’s wahr??“ Auch wir Dietiker fragen uns: ist’s wirklich wahr, dass der Bären am Bahnhof verkauft werden soll? Und wer soll der Käufer sein? Weshalb die Eile? Vermutlich ist es entweder eine Investorengruppe um diesen Bären umzulegen und um Platz für die Limmattalbahn zu schaffen. Denn zwei Gleise für die Limmattalbahn und 2 Gleise für die BDB, zusätzlich je ein Abstellgeleis ist schon etwas happig für diesen Engpass wo sich ja auch noch Menschen bewegen wollen. Oder aber will eine Gruppe den Bären unter Schutz stellen, damit die Idee der Bahnhofvorfahrt all diesen an die Schienen gebundenen Kolosse gar nicht realisierbar ist? Und: Ist’s wirklich wahr, dass noch mehr Pendler unser Dietikon kulturell bereichern und dass diese gehetzten Menschen unsere Stadtkasse füllen werden? Vater ist’s wahr, dass für die Schienenstränge metertiefe Fahrbahn-Trassees gebaut werden müssen? Dass Wasserleitungen, Abwasserleitungen und Stromkabel auf der gesamten Länge neu verlegt und jeder Hausanschluss bis tief in die Keller hinein neu konzipiert werden müssen? Dass über Monate wenn nicht Jahre unser Dietikon zu einer Baugrube verkommen würde? Ist’s wahr, dass im Zentrum von Dietikon alle drei Minuten eine Bahn durchfahren und für den Fussgänger ein nicht voraussehbares Chaos entstehen würde? Und ist’s wahr, dass wir für 800 Millionen Franken letztlich ein grosses Stück an Lebensqualitäten verlieren werden? Und ist’s wahr, dass ein hochmoderner Busbetrieb für nicht mal die Hälfte der Kosten zu haben wäre? Ist’s wahr, dass in vielen Städten ein moderner Busbetrieb einer Bahn vorgezogen wird weil Busse sich den regionalen Bedürfnissen besser anpassen und auf weite Strecken mit nur einer Spur wesentlich Platzsparender sind? ...

12. Februar 2015 · 2 Minuten · Arnold Locher