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Ein Tram braucht keine Barrieren

Ein weiteres Transportmittel neben der SBB, den S-Bahnlinien und den Bus-Verbindungen von Zürich-Altstetten bis Killwangen im Aargau zu führen, ist kühn. Wegen Platzverhältnissen an bereits eng verbauten Zonen ist dies unrealistisch und kontraproduktiv – ausser man reduziert die bereits schmalen Trottoirs nochmals auf etwas unter zwei Meter, streicht Parklätze und reisst wo nötig Häuser ab (Enteignungen). Die geplante Linienführung bedient die Bahnhöfe Altstetten, Dietikon, Killwangen. Schlieren, Spital Limmattal und Glanzenberg, mit 400 bis 800 Schritten unter freiem Himmel zum Spital oder Bahnhof sind aber klar keine Anbindung. Die Linienführung überquert sechs- bis neunmal wichtige Strassen und blockiert somit den jetzt schon gestressten Mischverkehr, unter anderem beim Notfall in den Spital Limmattal. Das Limmattal braucht auf dieser Seite der Limmat kein weiteres Tram, geschweige denn eine Bahn. Merke, Tram ist nicht Bahn! Ein Tram braucht keine Barrieren und Blinksignale mit Akustik (Bimbim) – dies ist ein grosser Unterschied! Fussgänger, Radfahrer und Automobilisten werden dies spätestens dann realisieren wenn die Limmattalbahn nach rund vier Jahren Bauzeit in Betrieb geht. Ein Etappenbau bis Schlieren ist Salamitaktik – das 2er-Tram bis Schlieren, wie das Tram nach Dietikon, wurde vor 59 Jahren entfernt und durch Busse ersetzt, was klar ein Fortschritt war und heute noch ist. Luzern zeigt uns mit dem RBus, 46 Sitz- 156 Stehpläzte, eine gute Lösung wie Städte mit der Agglomeration effizient bedient werden (HESS-LighTram4 ). ...

18. November 2015 · 2 Minuten · Heiner Braem
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Ein Tram blieb auf der Strecke

Heute Morgen blieb in Zürich der Betrieb der Glattalbahn Linien 10 und 12 aufgrund einer technischen Störung während zwei Stunden in beiden Richtungen unterbrochen. Ein defektes Tram musste abgeschleppt werden, weshalb die Fahrgäste bis 8 Uhr Wartezeiten hinnehmen und auf andere Verkehrsträger umsteigen mussten. Stellen Sie sich einen solchen Defekt bei der Limmattalbahn auf der Reppischbrücke vor. Wie lange wird ein solches Ereignis dauern und was für ein Chaos darf erwartet werden? Ein induktiver Elektrobus könnte die Unfallstelle ohne Verzögerungen umfahren, womit nur mit einer geringen Verspätung zu rechnen wäre. Wenn überhaupt. Übrigens: Werden Sie von diesem Unterbruch in Ihrer morgigen Zeitung etwas lesen? Wohl kaum. Die Geschichte spielt ja nicht im Limmattal sondern im Glattal. Und vom Glattal lesen Sie ausnahmslos nur Positives und von der Glattalbahn grundsätzlich nie Negatives.

6. Mai 2015 · 1 Minute · hugo

Dietiker Gewerbler mit dem Stinkbus!

Es ist allmählich sattsam bekannt, dass uns die Exponenten der SVP in Dietikon bei jeder Gelegenheit persönlich verunglimpfen und beschimpfen. Meistens dort, wo wir uns nicht wehren können. Und dort, wo sich kein Befürworter einer Limmattalbahn bemüht, offen, sachlich und kompetent zu diskutieren. Heute hat uns ein Dietiker Gewerbler beim Märtkafi lautstark mit „Ihr mit eurem Stinkbus“ beschimpft. Wir fragen: Seit wann stinkt Elektrizität? Warum soll ein Elektrobus stinken. Wir sprechen nicht einmal von einem induktiven Elektrobus. Das wäre für den Schreienden wohl zu anspruchsvoll. ...

25. April 2015 · 1 Minute · hugo
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Die Ostfriesen überholen uns!

In Ostfriesland werden vier rein elektrische Buslinien geplant. Ein Meilenstein in der Entwicklung der Energiewende. Eine Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass das Vorhaben möglich ist. Ostfriesland könnte eine Vorreiterrolle übernehmen. Und bei uns? Wir machen Witze über die Ostfriesen und unsere Politiker machen dumme Sprüche über die Busse. Ohne jemals eine seriöse Machbarkeitsstudie erstellt zu haben, wird das Elektrobussystem mit den dürftigsten Argumenten schlecht geredet und ein Verkehrssystem aus dem letzten Jahrhundert als das Gelbe vom Ei bezeichnet, das uns unermesslichen Erfolg bringen soll. Es muss ein System mit unflexibel in Stein gemeisselten Schienen her, koste es was es wolle. Dann soll wirklich alles besser werden? ...

19. April 2015 · 1 Minute · hugo

Prominenter Weininger Politiker an die SVP

Leserbrief im Zürcher Boten vom 2. April 2015: Ein Tram für das Limmattal - Nein danke Der Kantonsrat hat sich am Montagvormittag - nach einer seltsam einmütig geführten Debatte - in der Schlussabstimmung mit überwältigendem Mehr für Staatsbeiträge von über einer halben Milliarde Franken an eine neue Limmattalbahn ausgesprochen. Da wird man als langjähriger SVP-Parteigänger ob solcher Harmonie von links bis rechts hellhörig. Wer will das Limmattal noch besser erschliessen, das heisst die Nachfrage nach Wohnraum weiter anheizen, das Limmattal noch mehr verbauen? ...

5. April 2015 · 2 Minuten · Hans Geiger

Limmattalbahn,wie weiter?

In Schlieren lehnt das Parlament die Abschreibung eines Postulates, welches die Untertunnelung der Spitalstrasse verlangt, ab. Das es dazu den Mut hatte, sei dem Parlament herzlich gedankt. Der Stadtrat ist ratlos. In einem Brief der Stadt- und Gemeindepräsident an die Kantonsräte werden die Gegner der Bahn als ängstliche Zukunftsverweigerer oder als Vertreter von Eigeninteressen bezeichnet. Die Befürworter, angeblich alle politischen Parteien und Verbände, kämpfen für eine dynamische Zukunft des Bezirkes. Jetzt kommt das Parlament in Schlieren und, so interpretiere ich das Abstimmungsresultat vom Montag, lehnt die Limmattalbahn mit 19 gegen 12 Stimmen ab! Und wie tönt es aus der Exekutive: Das Ergebnis überrascht mich nicht. Mit dem Brief an die Kantonsräte wurde niemand beleidigt etc. Es wird so getan als sei gar nichts geschehen. Dabei wäre es jetzt höchste Zeit, dass die Behörden zur Kenntnis nehmen dass a) die beiden Vereine, die gegen die Bahn sind, über 300 Mitglieder haben. Dazu gehören auch viele, vom Volk gewählte Parlamentarier. b) ist vermutlich eine Mehrheit der Stimmberechtigten in Schlieren und Dietikon gegen die Bahn. und Und c) liegt auch den Gegnern in erster Linie die Zukunft des Limmattals am Herzen. ...

23. März 2015 · 2 Minuten · Felix Kissling

TOSA-Elektrobus in Bern vorgestellt

Wie wir in unserem Beitrag vom 7. März angekündigt haben, hat der Kanton Genf am Mittwoch in Bern die Schweizer Innovation, den TOSA-Bus, der ohne Oberleitung fährt, den Parlamentariern vorgeführt und sie zu einer Rundfahrt in Bern eingeladen. Selbst Frau Bundesrätin Doris Leuthard konnte sich von dieser zukunftsträchtigen Technologie überzeugen. Ein Bus, der mit wenig Infrastruktur auskommt und bei Bedarf schnell eingesetzt werden kann. Kein Quietschen in den Kurven, keine Tramschienenerneuerung Wir verweisen auf die abgegebene Presse mitteilung. des Departementes für Umwelt, Verkehr und Landwirtschaft (DETA) und des Departementes für Sicherheit und Wirtschaft (DSE). ...

15. März 2015 · 1 Minute · hugo
TOSA

Der Kanton Genf stellt den Elektrobus TOSA vor

Wie die NZZ heute berichtet, wird der Kanton Genf am kommenden Montag in Bern der Elektrobus TOSA vorstellen, der ohne Oberleitung auskommt. Bereits im letzten Jahr verkehrte der Bus während zehn Monaten erfolgreich auf der Strecke zwischen dem Flughafen Genf und dem Ausstellungzentrum Palexpo. Nun erfolgt der Praxistest im regulären Linienbetrieb auf der Linie 23 vom Flughafen Genf ins Industriequartier von Carouge. Entwickelt wurde der Bus von einem Konsortium aus den Firmen ABB Sécheron, den Genfer Verkehrsbetrieben, dem Energieunternehmen SIG und dem kantonalen Amt für Industrie- und Technologieförderung. ...

7. März 2015 · 2 Minuten · hugo

Fernziel VBZ: Rein batteriebetriebenes Busnetz!

Wie heute der Presse entnommen werden konnte, setzen die Verkehrsbetriebe Zürich vermehrt auf Hybrid-Busse. Sie testen diese „leisen“ Modelle zurzeit auf verschiedenen Linien. Für die VBZ sei dies ein Schritt in die Zukunft , hin zum Fernziel eines rein batteriebetriebenen (fahrleitungslosen) Busnetzes. Induktive Linienbusse wurden in Genf bereits erfolgreich getestet und sind in verschiedenen ausländischen Grossstädten bereits erfolgreich im Betrieb. Warum befassen sich die VBZ nicht mit dieser modernsten und umweltfreundlichen Technik? Müssen sie warten, bis die schienengebundene, Wohn- und Stadtquartiere zerstörende Limmattalbahn von den Politikern und der Baulobby in Stein gemeisselt ist?

11. Februar 2015 · 1 Minute · hugo
Hamburg-Premiere

Hamburg - Berlin - Göteborg - Stockholm - Wien - <s>Limmatstadt</s>

Erste Busse in Hamburg seit Dezember 2014 im Einsatz Gemeinsamer Standard für Ladeinfrastruktur soll Städten Umstieg auf Elektrobussysteme erleichtern. Ein klima- und umweltschonender städtischer Nahverkehr ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu besserer Luft in den Städten und damit auch zu mehr Lebensqualität für die Einwohner. Insbesondere der Busverkehr rückt dabei immer mehr in den Fokus, denn die Busflotten im öffentlichen Nahverkehr bestehen zurzeit weltweit fast ausschließlich aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Siemens bietet Städten eine leistungsstarke Komplettlösung, die speziell für den innerstädtischen Linienbetrieb von Elektrobussen entwickelt wurde. Sie umfasst die Fahrmotoren und Energiewandler für die Fahrzeuge sowie die externen Ladestationen und basiert auf den langjährigen Erfahrungen von Siemens im Fahrleitungs- und Stromversorgungsbau. ...

10. Februar 2015 · 3 Minuten · Reto Saxer

Hamburg - Berlin - Göteborg - Wien -

Busse voll elektrisch ( 07.02.2015 ) © siemens.com | Erste Busse in Hamburg seit Dezember 2014 im Einsatz Gemeinsamer Standard für Ladeinfrastruktur soll Städten Umstieg auf Elektrobussysteme erleichtern. Ein klima- und umweltschonender städtischer Nahverkehr ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu besserer Luft in den Städten und damit auch zu mehr Lebensqualität für die Einwohner. Insbesondere der Busverkehr rückt dabei immer mehr in den Fokus, denn die Busflotten im öffentlichen Nahverkehr bestehen zurzeit weltweit fast ausschließlich aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Siemens bietet Städten eine leistungsstarke Komplettlösung, die speziell für den innerstädtischen Linienbetrieb von Elektrobussen entwickelt wurde. Sie umfasst die Fahrmotoren und Energiewandler für die Fahrzeuge sowie die externen Ladestationen und basiert auf den langjährigen Erfahrungen von Siemens im Fahrleitungs- und Stromversorgungsbau. Die Volvo Bus Corporation und Siemens haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung über die Lieferung elektrischer Stadtbussysteme unterzeichnet. Im Rahmen des Vertrags liefert Volvo Elektro-Hybridbusse sowie vollelektrische Busse und Siemens liefert sowie installiert Hochleistungsladestationen mit einer Ladekapazität von bis zu 300 Kilowatt für die Elektrofahrzeuge. Ziel ist es, gemeinsam einen Standard für Ladeinfrastruktur zu entwickeln, damit Städte einfacher auf Elektrobussysteme umsteigen können. Volvo und Siemens statteten bereits 2014 die Hamburger Hochbahn mit drei Elektro-Hybridbussen mit Plug-in-Technologie und einem Ladesystem aus. 75% weniger Kraftstoffverbrauch und CO2 in Göteborg Im Laufe des Jahres 2015 werden vollelektrische Busse sowie Elektro-Hybridbusse und die entsprechende Ladeinfrastruktur auch für die schwedischen Städte Göteborg und Stockholm geliefert. Der Lieferanteil von Siemens umfasst u.a. die Ladeinfrastruktur mit Schnellladestationen, Hilfssysteme sowie Inbetriebnahme und Wartung. Eine einjährige Testphase in Göteborg zeigte, dass der Elektro-Hybridbus den Kraftstoffverbrauch und den Kohlendioxidausstoß gegenüber Euro-6-Dieselbussen um bis zu 75 Prozent senkt. Der gesamte Energieverbrauch kann um rund 60 Prozent reduziert werden. Der Elektro-Hybridbus Volvo 7900 kann durchschnittlich 70 Prozent der Strecke im Elektrobetrieb fahren. Er ist geräuscharm und lokal emissionsfrei. Der Ladevorgang an den Endstationen nimmt maximal sechs Minuten in Anspruch. Seit Herbst 2012 ist in Wien die erste Buslinie mit reinen Batteriefahrzeugen in Betrieb. Es ist ein neues Einsatzkonzept, das Siemens für das Verkehrsunternehmen Wiener Linien entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem italienischen Bushersteller Rampini in einer Serie von zwölf kompakten, wendigen City Bussen umgesetzt hat: Die Busse beziehen ihre gesamte Energie für Betrieb, Heizung und Klimatisierung ausschließlich aus Bordbatterien, die nicht per Kabel, sondern über Dachstromabnehmer aufgeladen werden – nicht unterwegs auf der Strecke, sondern über Nacht im Depot und tagsüber während kurzer Wartezeiten an der Endhaltestelle. Die Stromabnehmer lassen sich im Stand per Knopfdruck heben, fest installierte Fahrdrahtabschnitte schaffen die Verbindung zur Stromversorgung der Wiener Straßenbahn. Die Energie der Busbatterien reicht aus für bis zu 150 Kilometer Fahrstrecke – einen ganzen Arbeitstag auf dieser Buslinie. Weitere Informationen zur Division Mobility finden Sie unter www.siemens.de/mobility

7. Februar 2015 · 3 Minuten · hugo

Umsteigen muss sich lohnen!

Ein grün-liberaler Kantonsrat äusserte kürzlich in einem Leserbrief Bedenken, wenn einer 15 Minuten auf die S-Bahn warten müsse, werde er sich überlegen, das Auto zu nehmen. Wir meinen: Lieber alle 7 ½ Minuten einen Bus als alle 15 Minuten eine Stadtbahn. Dann erübrigt sich diese Befürchtung. - Wir denken natürlich an einen induktiven Elektrobus. Wir danken Gemeinderat Max Wiederkehr, CVP, der in diesem Zusammenhang eine Erkundigung bei der Limmattalbahn AG gemacht hat, welche ergeben hat ...

21. Januar 2015 · 1 Minute · hugo

Es ist nicht verboten gescheiter zu werden.

Leserbrief in der Limmattalerzeitung zum Bericht über die Parlamentssitzung vom 2. Oktober in Dietikon. Was sind dies für Volksvertreter die nicht realisieren, dass ein teures, veraltetes Personentransportsystem in den engen Strassenverhältnissen von Agglomerationen und Städten keinen Platz mehr hat? Das System der fahrleitungslosen Busbetriebe wird als unausgereift taxiert. Mit ihren Abstimmungsentscheiden sind die Berner Vorortsgemeinden und die Stadt Aachen weitsichtiger als unsere „Classe politique“. Die massive Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs benachteiligt vor allem die Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. ...

8. Oktober 2014 · 2 Minuten · H. Busch

Kritikloses Dietiker Parlament

Unsere Medienmitteilung zur Berichterstattung der Limmattaler Zeitung vom 03.10.2014 (S.1 sowie Hauptartikel S.17 „Liebeserklärung an die Limmattalbahn“). Der Verein Limmattalbahn-NEIN ist erstaunt über das kritiklose Dietiker Parlament und fordert weiter eine Variante “Fahrleitungsloser Elektrobus” Der Verein Limmattalbahn-NEIN ist erstaunt, dass nur ein einziger Parlamentarier im Dietiker Parlament die Prüfung einer fahrleitungslosen Busvariante fordert. Aus Sicht des Vereins ist der fahrleitungslose Elektrobus die einzige zweckmässige Variante für die knappen Platzverhältnisse im Zentrum von Dietikon sowie an weiteren problematischen Streckenabschnitten. Des Weiteren könnte dabei die komplexe und gefährliche Schienenkreuzung zweier Bahnlinien auf dem Dietiker Zentrumsplatz entfallen. Ein fahrleitungsloser, d.h. akkubetriebener Elektrobus verursacht keinerlei Abgase, daher weist der Verein die Behauptung eines Parlamentariers zurück, dass eine Bus-Variante ‚lärmig, stinkig und unruhig‘ sei. Wer einmal ein Hybrid-Fahrzeug in Betrieb erlebt hat, kann dies bestätigen. Das System der fahrleitungslosen Elektrobusse wird in den nächsten Jahren in Riesenschritten weiterentwickelt, nicht zuletzt aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Städte (nach Genf und Braunschweig neu auch Berlin) für dieses nachhaltige Transportmittel. Auch im Hinblick der knappen Stadtfinanzen verträgt die Stadt Dietikon keine finanzielle Beteiligung am Betrieb einer nicht notwendigen und unflexiblen Stadtbahn. Eine Busvariante würde weniger als die Hälfte einer Bahnvariante kosten. Aus Sicht des Vereins spricht auch nichts dagegen, einen fahrleitungslosen Elektrobus auf einem Eigentrassee fahren zu lassen: Ein solches Eigentrasse für den Bus besteht bereits heute in Schlieren fast durchgängig von Ost (Stadtgrenze zu Zürich) bis West (Hallerkreuzung). ...

3. Oktober 2014 · 2 Minuten · Markus Weiersmueller
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Limmattalbahn – es wäre sinnvoll, mögliche Alternativen zu prüfen

Das ÖV-Projekt „Limmattalbahn“ wurde vor 14 Jahren gestartet. Während dieser Planungszeit hat sich die Elektrobustechnik in einigen Ländern sehr schnell entwickelt. Vor fünf Monaten wurde zum Beispiel in Braunschweig die erste induktive 12 Kilometer lange Elektrobusline der Welt in Betrieb genommen. (Die Streckenlänge der Limmattalbahn beträgt 13,4 Kilometer). Der grösste Entwicklungsschritt bei diesem wegweisenden Projekt sind die induktiven Ladestationen an einzelnen Haltestellen. Der Elektrobus hält punktgenau an den Ladehaltestellen über dem Ladepad, das in der Fahrbahn bündig eingebaut ist. Während die Fahrgäste ein- und aussteigen oder im Bus sitzen bleiben, werden die Busbatterien automatisch, innerhalb von 30 Sekunden, blitzschnell, ohne Kabelanschluss nachgeladen. Damit entfallen tagsüber lange Aufladezeiten. Durch diese Technik wird die Reichweite der Elektrobusse enorm gesteigert und die Lebensdauer der Batterien verlängert. In der Nacht werden im Busdepot die Batterien jeweils wieder vollständig aufgeladen. Noch dieses Jahr sollen in Braunschweig, neben den Standardbussen, die ersten Elektrogelenkbusse auf dieser neuen Linie fahren. ...

9. September 2014 · 2 Minuten · Albert Isler
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Dietikon Getto des Kantons?

Leserbrief in der Limmattalerzeitung zur Frage “Limmatbahn oder Limmatbus“ Vor wenigen Tagen hatte man im Zentrum von Dietikon seit langem einmal das Gefühl, die stets propagierte „Lebensqualität“ würde tatsächlich zur Tatsache. Es waren die Tage, an denen die BDWM infolge Arbeiten an den Gleisen, die Pendler per Bus transportieren musste. Deshalb herrschte hier im Zentrum von Dietikon ein Klima des Friedens. Kein Rumpeln, kein schrilles, nervöses und überhebliches Pfeifen, kein dominantes „jetzt komme ich“ – dafür lautloses, elegantes dem Verkehr angepasstes Vorbeifahren von wendigen Gelenkbussen. Es war eine Woche wie Sonntag! ...

6. September 2014 · 2 Minuten · Arnold Locher
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Die NZZ mag uns nicht

Dieser Tage hat sich die NZZ für den Eingang meiner Zuschrift bedankt und die Freude zum Ausdruck gebracht, dass Leserinnen und Leser Ihre Meinung zu Themen der NZZ äussern. Die für das Thema zuständige Person hat danach offenbar entschieden, dass mein Beitrag nicht veröffentlicht wird. Den Leserinnen und Lesern unserer Homepage möchte ich meine Gedanken nicht vorenthalten, handelte es sich doch um die Berichterstattung der NZZ zur Präsentation des Limmattalbahn-Antrages durch den Regierungsrat. ...

28. August 2014 · 3 Minuten · hugo

Induktive fahrleitungslose Elektrobusse

Zahlreiche Politiker demonstrieren Ignoranz, Nichtwissen und Kenntnislosigkeit. Trams ohne Oberleitung propagiert ein Zürcher grünliberaler Politiker auf Facebook, ohne aber nur mit einem Wort auf unsere sachlichen Argumente einzutreten. Trams fahren aber noch immer auf Schienen und zerstören bei uns Stadtzentren und Wohngebiete. Wir werden deshalb in den kommenden Wochen Beiträge zum Thema Induktive fahrleitungs- und schienenlose Elektrobusse publizieren. Für heute ein Video, wie diese Busse funktionieren. Ein Bericht aus Braunschweig. ...

24. August 2014 · 1 Minute · hugo
Spreitenbach-6007

Besser als schienengebunden

Limmattalbahn nein, weil es eine bessere Lösung gibt als stromgeladene Wäscheleinen vor den Fenstern im ersten oder im zweiten Stock. Die intelligente Alternative: Fortschrittliche Städte setzen schon heute auf den fahrleitungslosen Elektrobus. Keine Fahrleitungen, keine Schienen – dafür maximale Flexibilität und wirklicher Umweltschutz. Die sehr aufwendigen Fahrleitungs- und Gleisbauarbeiten entfallen. Keine Gleise, die irgendwann ersetzt werden müssen. Keine 1200-Volt-Fahrleitungen, welche elektromagnetische Felder auf Höhe von Wohnungen in ersten oder zweiten Stockwerken in Wohnhäusern erzeugen. Fahrleitungslose Elektrobusse sind schon in zahlreichen Städten unterwegs, z.B. in Genf oder in Braunschweig. In letzterer werden die Fahrzeuge sogar induktiv (berührungslos) über den Boden geladen – sicher und umweltfreundlich. Namhafte Hersteller wie ABB stellen schon heute die erforderliche Technologie in Serienreife her. ...

21. August 2014 · 1 Minute · Reto Saxer
Spreitenbach-6001

Das Schweizer Schienennetz ist überstrapaziert

Ein Auszug aus der Tagespresse Das Schweizer Schienennetz ist überstrapaziert. Die Folgen sind nicht absehbar. Geleise, Weichen und andere Teile des Bahnnetzes sind zu erneuern. Der Gotthard-Basistunnel und die Durchmesserlinie in Zürich kommen neu dazu. Geldmangel hat zum Abgang eines Kadermitarbeiters bei der Division Infrastruktur geführt. Der Kurzstreckenverkehr der S-Bahnen beansprucht die Schienen sehr stark. Der Kostenverteiler für die Trassees soll deshalb geändert werden. Der Stromverbrauch soll in Zukunft in den Lokomotiven gemessen werden. SBB Infrastruktur will die Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten um bis 20 % rationalisieren. Die Arbeiten sollen durch Stilllegung der Strecken ermöglicht werden. Schleifarbeiten werden vorsorglich ausgeführt, um Schäden zu vermeiden; tönt gut, hat jedoch Folgen:Wann werden die Schleifarbeiten und der Unterhalt ausgeführt? ...

16. August 2014 · 2 Minuten · Reto Saxer