20minuten

Limmattalbahn – für Unentschlossene

In der Ausgabe „20minuten“ vom 4. 11. suggeriert Nationalrat Egloff – aus dem grünen Aesch – einmal mehr mit dem Hinweis auf die Verkehrsmeldungen im Radio über Staus und Wartezeiten im Limmattal (und meint dabei den Gubrist), dass mit der Limmattalbahn alles besser werde. Unserem schönen Limmattal dichtet Egloff einen schlechten Ruf an und behauptet, dass mit der vollständigen Zubetonierung des Landwirtschaftslandes zwischen Zürich und Baden mehr Firmen und Einwohner ins (aargauische?) Limmattal ziehen werden, wovon die Region sowie der ganze Kanton profitieren werden… Erneut muss auch die weitgehend auf grüner Wiese gebaute Glattalbahn als Begründung herhalten, wonach sich die Investitionen auszahlen werden. Für wen? Für die Spekulanten? Für die Immobilien Haie und die Bau Lobby, die Egloff als Präsident des schweizerischen und des zürcherischen Hauseigentümerverbandes vertritt. Und dem sollen wir glauben und zustimmen? ...

9. November 2015 · 2 Minuten · hugo
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Mehrheit der Gemeinderäte von Schlieren lehnen die Limmattalbahn ab

20 von 36 Gemeinderäten sind offiziell dagegen Die Gegner des Verkehrsprojekts im Schlieremer Parlament stammen aus den Parteien SVP, Quartierverein, CVP, FDP und SP. Gemäss einer Mitteilung der Gruppe sind 20 von 36 Parlamentariern gegen die Limmattalbahn. Der Grund: Die Nachteile der Bahn überwiegen eindeutig. Ihre Hauptargumente sind: Die tatsächlichen Gesamtkosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Es ist eine eine Geldverschwendung, der Kanton Zürich häuft gemäss Regierungsrat Stocker bis 2019 Schulden in der Höhe von 800 Millionen Franken an. Die rund 755 Millionen für die Gesamtstrecke Altstetten bis Killwangen ist nur ein Teil der Kosten. Nicht im Kredit enthalten sind die Betriebskosten und das Rollmaterial, also die Trams selbst. Zu viel Geld. Die Bahn behindert den Verkehr auch ausserhalb von Schlieren mehr, als dass sie ihn verflüssige. Das sei vor allem beim Bahnhof Altstetten sowie im Zentrum von Dietikon der Fall. Die Limmattalbahn schafft mehr Probleme, als sie löst. Sie teilt die Städte Schlieren und Dietikon nochmals und schränkt den restlichen Verkehr – Bus-Querverbindungen, Individualverkehr, sowie Fussgänger und Velofahrer – massiv ein. Es ist deshalb besser, die bestehenden Ressourcen wie Buskurse sowie S-Bahn auszubauen. Dies geschieht ja auch mit der dritten S-Bahnlinie ab Dezember 2015. Das Limmattal ist schon heute mit dem öffentlichem Verkehr sehr gut erschlossen. Zudem kann das öV-Netz bei Bedarf jährlich bedarfsgerecht mit zusätzlichen Buskursen ausgebaut werden. Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist auch ohne Limmattalbahn möglich. Zum Beispiel mittels fahrleitungslosen Elektrobussen. Solche sind heute schon in Genf, Braunschweig oder London in Betrieb. Die entsprechende Akkutechnologie erfährt einen grossen Entwicklungsschub, sodass ein entsprechendes Bussystem, ohne störende Schienen und Fahrleitungen – dafür aber mit einer separaten Busspur beziehungsweise mit der regionalen Verkehrssteuerung ohne grosse Tiefbauarbeiten umgesetzt werden kann. Die Schlieremer Gemeinderäte sprechen sich gegen die rund 200 Enteignungen aus, die Immobilien- und Landbesitzer infolge der Streckenführung der Limmattalbahn hinnehmen müssen. Immer mehr Politiker kommen nach seriöser Prüfung dieses Bahnprojektes zur klaren Einsicht, dass es die Limmattalbahn NICHT braucht. Bis jetzt empfehlen die SVP des Kantons Zürich und die Junge SVP des Kantons Zürich das Projekt zur Ablehnung. Die Alternative Liste des Kantons Zürich sowie die Junge Freisinnige Partei des Kantons Zürich haben Stimmfreigabe beschlossen

6. Oktober 2015 · 2 Minuten · Peter Huber
Ernst Stocker, Regierungsrat

Sparen mit dem Verzicht auf die Limmattalbahn

Leserbrief zur az Limmattaler Zeitung vom 19.9.: Regierung schnürt Sparpaket Es wäre ein frühes Weihnachtsgeschenk für Ernst Stocker bezüglich der düsteren, finanziellen Aussichten. Im Bereich öffentlicher Verkehr sollen 134 Millionen Franken gespart werden. Die Lösung: das unnötige Projekt Limmattalbahn fallen lassen und schon sähe alles wieder viel besser aus. Die Wette für einen Karton Wein mi Hans-Peter Amrein liegt da mit drin. Die jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten, die uns Steuerzahler angelastet werden, fallen auch weg. Prognosen des Kantons: 29 Prozent mehr Arbeitsplätze bei 17 Prozent mehr Einwohnern. Fahren die mit der Limmattalbahn? Das neue Limmattalspital wird nicht grösser (mehr Personal) und die Kantonsschule Urdorf ist heute schon gut erschlossen. Die Urdorfer Bevölkerung hat keinen Nutzen, muss nur finanziell unterstützen. ...

26. September 2015 · 1 Minute · Rolf Strittmatter

145 Meter bis zur nächsten ÖV-Haltestelle in Dietikon

Einer interessanten Analyse des Tages-Anzeigers (anklicken) konnte man am 14.08.2014 entnehmen, dass die Gemeinden im Kanton Zürich vom öffentlichen Verkehr hervorragend erschlossen sind. Für einmal ist unsere Stadt führend! Dietikon – an achter Stelle (!) – zählt mit einer Distanz von nur 145 Metern zu den am besten erschlossenen Gemeinden im Kanton Zürich. In der Stadt Zürich beträgt die Distanz 152 m, in Urdorf 182 m, in Schlieren 192 m. Alle diese Gemeinden liegen unter dem kantonalen Durchschnitt von 195 Metern. ...

16. Januar 2015 · 1 Minute · hugo

Augenschein Limmattalbahn vom 18.11.14 durch die Kantonsratskommission für Energie, Verkehr und Umwelt

Nach dem Augenschein von Schlieren nach Dietikon fand im Gemeinderatssaal Dietikon eine Anhörung statt. Zu der war unser Verein IG LTB NEIN auch eingeladen. Die Kommission des Kantonsrates wird präsidiert von Ruedi Lais, Wallisellen. Die Delegation unseres Vereins bestand aus Marcel Achermann, 1. Vizepräsident, Turi Hess, Vorstandsmitglied und Christian Meier aus Unterengstringen. Hier konnten wir unsere Anliegen und die Meinung der Limmattaler Bevölkerung vortragen. Und das haben wir auch getan und die Sorgen und Ängste der Bürger dargelegt. ...

27. November 2014 · 1 Minute · bettinameier
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Das Schweizer Schienennetz ist überstrapaziert

Ein Auszug aus der Tagespresse Das Schweizer Schienennetz ist überstrapaziert. Die Folgen sind nicht absehbar. Geleise, Weichen und andere Teile des Bahnnetzes sind zu erneuern. Der Gotthard-Basistunnel und die Durchmesserlinie in Zürich kommen neu dazu. Geldmangel hat zum Abgang eines Kadermitarbeiters bei der Division Infrastruktur geführt. Der Kurzstreckenverkehr der S-Bahnen beansprucht die Schienen sehr stark. Der Kostenverteiler für die Trassees soll deshalb geändert werden. Der Stromverbrauch soll in Zukunft in den Lokomotiven gemessen werden. SBB Infrastruktur will die Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten um bis 20 % rationalisieren. Die Arbeiten sollen durch Stilllegung der Strecken ermöglicht werden. Schleifarbeiten werden vorsorglich ausgeführt, um Schäden zu vermeiden; tönt gut, hat jedoch Folgen:Wann werden die Schleifarbeiten und der Unterhalt ausgeführt? ...

16. August 2014 · 2 Minuten · Reto Saxer
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Zürcher Verkehrsverbund erhöht Tarife um 2,55 %

Begründet wird die Tariferhöhung mit den Kosten für die neue Durchmesserlinie, die vierte Teilergänzung der S-Bahn und die Anschaffung von neuem Rollmaterial. Welche Erhöhung wird wohl nach dem Bau einer grössenwahnsinnigen Limmattalbahn zu erwarten sein? Das dürfte man bei den Planern wohl wissen. Alles Negative wird jedoch unter dem Deckel gehalten!

18. Juli 2014 · 1 Minute · hugo
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Öffentlicher Verkehr wird noch teurer - falls unrentable Limmattalbahn gebaut wird

Der Bau der Limmattalbahn (LTB) wird gemäss offizieller Verlautbarung rund 700-800 Millionen kosten. Ohne Extras und Anpassungen, welche sicher noch kommen werden. Die Betriebskosten von xx Millionen pro Jahr sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Was viele nicht bedenken: Die überflüssige LTB wird den öffentlichen Verkehr zusätzlich verteuern - die angekündigte Preiserhöhung beim ÖV um fast 3% lässt grüssen! Es wäre besser, punktuell den ÖV zu stärken - wo notwendig. Wer sich für einen effizienten aber bezahlbaren ÖV einsetzt sollte gegen das Millardengrab Limmattalbahn sein. ...

13. Juli 2014 · 1 Minute · Markus Weiersmueller