Schöne Aussichten

Vorgestern in der Zeitung: Artikel zur Unternehmenssteuerreform. “Schlieren bezieht rund einen Drittel der Steuern von Unternehmen, wovon künftig gemäss Schätzungen rund ein Drittel wegfallen dürfte.” Und weiter: “Damit würde auch eine Erhöhung des Steuerfusses (in Schlieren) drohen.” Und dann noch jährlich 2-3 Steuerprozente zusätzlich für die überflüssige und verkehrsbehindernde Limmattalbahn. Dasselbe gilt übrigens für Dietikon. Wirklich tolle Aussichten für die beiden Limmattaler Städte…

10. April 2015 · 1 Minute · Markus Weiersmueller

Kauf von Liegenschaften zum Abbruch

Bevölkerung gegen die Limmattalbahn Leserbrief Neue Zürcher Zeitung vom 4. März 2015 Die Strategie und die Darstellung des Projekts der Limmattalbahn haben sich um kein Jota geändert. Urteilen Sie selbst: Wenn immer Bilder gezeigt werden, steht die Bahn auf oder hinter einem fast leeren Platz. So ist die Realität nicht. Das Schlagwort «Aufwertung» wird systematisch missbraucht. Der im Jahr 2000 für 20 Millionen gebaute Bahnhof Glanzenberg wird nicht bedient. Neben dem Flaschenhals Bahnhof Dietikon sind noch weitere Knackpunkte beim Löwenplatz, bei der Reppischbrücke und bei der «Bunkerkreuzung». Mit der einen Hand will man einen für die Fussgänger bis auf die viel zu steile Südrampe ausreichenden Durchgang zur Limmat «verbessern» und mit der andern Hand eine millionenteure Unterführung auf der Höhe Wolfsmattstrasse wegen der Limmattalbahn zur Hälfte unbenutzbar machen. Selbst Liegenschaften werden zum Abbruch aufgekauft, um Platz zu schaffen. ...

4. März 2015 · 2 Minuten · Peter Ringger

Aussteigen - Die Bedenken einer Bürgerin

Wir danken Frau Astrid Stutz aus Schlieren, die uns freundlicherweise Ihre Bedenken geschildert hat, die sie dieser Tage Regierungsrat Stocker dargelegt hat. Mit ihrer Erlaubnis fügen wir diesem Brief auch noch ihre früher geäusserten Gedanken an. Sehr geehrter Herr Stocker Der grosse Widerstand der der LTB entgegen gebracht wird, sollte Sie dazu veranlassen, sich ernsthaft Gedanken zu machen, ob es nicht vernünftig ist, dieses Projekt endgültig zu begraben. Leider ist für dieses unsinnige Projekt schon viel zu viel Geld in den Sand gesetzt worden, doch ist es immer noch möglich auszusteigen. ...

2. Februar 2015 · 3 Minuten · hugo
Limmattalbahn

Kürzlich am Märtkafi in Dietikon

Der Stadtrat von Dietikon stellt sich vorbehaltlos neben die reisserischen Pamphlete der Limmattalbahn AG mit den marktschreierischen Argumenten. Warum sagen die Stadträte immer nur, dass wir die Limmattalbahn brauchen? Wann klärt der Stadtrat die Bevölkerung offen und ehrlich auf über die mit der Limmattalbahn kommenden Steuererhöhungen? Wann produziert der Stadtrat ein neutrales Gutachten über die Unfallgefahren im Zentrum? Warum erklärt der Stadtrat nicht, warum er induktive fahrleitungs- und schienenlose Busse nicht beachtet?

27. September 2014 · 1 Minute · hugo
Limmattalbahn-Abstimmung

Über 300 Personen sprechen sich in Dietikon gegen Projekt "Limmattalbahn" aus

Der Verein Limmattalbahn-NEIN, erst vor wenigen Wochen gegründet, markierte diesen Samstag (20.09.14) Präsenz am Dietiker Markt. Infolge später Anmeldung musste sich der Verein mit einem Platz ganz am Rand, neben dem Eingang zur Migros Löwenzentrum zufriedengeben. Trotz der nicht optimalen Lage des Standes wurde eine Befragung der Passanten zum Thema “Limmattalbahn” durchgeführt. Insgesamt wurden 335 Stimmzettel von Marktbesuchern in die bereitgestellte Stimmurne eingeworfen. Die Auszählung ergab, dass 306 Stimmende sich gegen das Milliardenprojekt aussprachen. Behauptungen, die Abstimmung sei nicht repräsentativ oder gar tendenziös kontert der Verein mit der Forderung, dass die Städte Dietikon und Schlieren ein Konsultativbefragung ihrer Stimmberechtigten in Form einer öffentlichen Abstimmung durchführen sollten. ...

22. September 2014 · 2 Minuten · Markus Weiersmueller
Skyliner_Optimiert

Dietikon Getto des Kantons?

Leserbrief in der Limmattalerzeitung zur Frage “Limmatbahn oder Limmatbus“ Vor wenigen Tagen hatte man im Zentrum von Dietikon seit langem einmal das Gefühl, die stets propagierte „Lebensqualität“ würde tatsächlich zur Tatsache. Es waren die Tage, an denen die BDWM infolge Arbeiten an den Gleisen, die Pendler per Bus transportieren musste. Deshalb herrschte hier im Zentrum von Dietikon ein Klima des Friedens. Kein Rumpeln, kein schrilles, nervöses und überhebliches Pfeifen, kein dominantes „jetzt komme ich“ – dafür lautloses, elegantes dem Verkehr angepasstes Vorbeifahren von wendigen Gelenkbussen. Es war eine Woche wie Sonntag! ...

6. September 2014 · 2 Minuten · Arnold Locher
Spreitenbach-1500

Fühlt den Puls der Bevölkerung!

Nun beginnt unser Stadtpräsident auch damit, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. «Man benutzt fleissig Bahn- und Strasseninfrastruktur durch die Alpen und freut sich über den Pioniergeist der Erbauer, ist aber gegen jede neue Strasse, Tram- oder Bahnlinie in der eigenen Umgebung.» Nicht erstaunlich, dass das Publikum darauf mit Gelächter reagierte, wenn Verschlechterungen mit „Veränderungen“ umschrieben werden. Er mahnte aber, dass die Verantwortlichen die grösser werdende Angst vor Veränderungen „dringend ernster“ nehmen müssten. – Gehört unser Stadtpräsident nicht auch zu den Verantwortlichen der Häuser umkurvenden quietschenden Limmattalbahn? ...

2. August 2014 · 1 Minute · hugo
Spreitenbach-1012

Kein Wort über ein Grossprojekt in Spreitenbach

Tagtäglich müssen wir in der Limmattaler Zeitung „az Limmattal, Stadt und Kanton Zürich“ im Immobilienmarkt die Angebote aus Spreitenbach und dem Kanton Aargau über uns ergehen lassen. Kein Wort aber über ein Spreitenbacher Grosspojekt. Die „ az nordwestschweiz“ (Aarau, Baden… etc.) hat am 29. Juli 2014 darüber berichtet. Diese Information wird uns im Zürcher Limmattal vorenthalten! Am Dorfeingang von Spreitenbach soll auf einem Areal mit Obstbäumen ein Quartier mit 160 Wohnungen, Gewerberäumen und einer Haltestelle für die Limmattalbahn gebaut werden. Die Bevölkerung soll um 400 Personen ansteigen. ...

30. Juli 2014 · 1 Minute · hugo