IMG_0849

Längst bekannte Floskeln und Loblieder

Nur wer in Bern die Ellbogen ausfährt, kommt zu Erfolg. Leserbrief zur ad Limmattaler Zeitung vom 25.09. − „Klare Bekenntnisse zur Limmattalbahn“ und „Zum Bauboom gehört der Mängelboom“. Das am 23.9. in Oberengstringen durchgeführte Podiums gespräch der Nationalratskandidaten fand vor zwei Dutzend Zuhörern auf gleicher Ebene statt. Die beiden Damen erteilten in ihrer Art auf kompetente Weise Antworten zu den Themen Verkehr, Regionalplanung, Wirtschaft und Flüchtlingsproblematik. Anders die drei Herren, von denen nur die längst bekannten Floskeln und Loblieder auf die Limmattalbahn zu hören waren. Der Äscher Anwalt, schweizerischer und kantonaler Präsident des Hauseigentümerverbandes gab sich sogar als Limmattaler aus, woher er denn seine besondere Zuneigung für die Limmattalbahn ableitet. Ihm und dem Dietiker Bau-Unternehmer geht es darum selbstredend um den Finanzhebel, der mit der geplanten Zubetonierung des letzten Freiraumes zwischen Dietikon und Spreitenbach ansetzen konnte und kann. Leider liessen sie dabei die verheerenden Folgen, Zerstörungen bestehender Substanz der Anrainerstädte durch die geplante Bahn, sowie die Blockierung des Verkehrs auf den Strassen, gewaltigen Eingriffen in das Portemonnaie der Bürgerausser ausser Acht. Nach den jovial mitgeteilten Erfahrungen aus dem Nationalrat, wo er in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben sass, darf sich jeder seine eigenen Gedanken machen: „Nur wer die Ellbogen ausfährt, kommt in Bern zu Erfolg“. Das gilt wohl nicht nur dort. ...

30. September 2015 · 2 Minuten · Peter Ringger

„Das Etikett „Ruhrpott“ gehört endgültig über Bord geworfen“

Mein heutiger Leserbrief im Limmattaler-Tagblatt zur Analyse über die Strategische Allianz Limmattal, vom 30.Januar 2015: Es ist ja lobenswert, dass die neu gegründete „Strategische Allianz Limmattal“ sich mit einer Stimme für die Anliegen des Limmattals einsetzen will. Wer aber dazu dieses „Etikett“ erfunden hat, hat mit der Wortwahl völlig daneben gegriffen und kennt weder das aufstrebende Ruhrgebiet, noch das schöne Limmattal. Seit ich vor über 30 Jahren nach Dietikon gezogen bin, habe ich diese abschätzige Bezeichnung noch nie gehört. Ich habe mich deshalb in den letzten Tagen etwas umgehört. Niemand hat je von einem solchen „Etiketts“ gesprochen oder gehört. Mir jedenfalls ist das attraktive Limmattal ans Herz gewachsen. Ich schätze es, wenn ich in wenigen Minuten im Grünen bin und joggen, walken, wandern und die Natur geniessen kann. ...

17. Februar 2015 · 2 Minuten · tuskulum
IMG_0822

Quartierbevölkerung in Altstetten lehnt Tramlinienverlegung ab

Der Zürcher Stadtrat will bei der Tramlinienverlegung einen Marschhalt einlegen! Bei der Präsentation und der Debatte um die Verlegung der Tramlinie 2 vom Lindenplatz zum Bahnhof Altstetten mussten drei Zürcher Stadträte vor über 600 Teilnehmern im vollbesetzten Spirgarten-Saal Pfiffe und Buhrufe entgegennehmen. Der Tages-Anzeiger berichtet. Es darf gefragt werden: Wann legt der Regierungsrat bei der grössenwahnsinnigen Planung der Limmattalbahn einen Marschhalt ein? Wann beginnen unsere Politiker über die weitere Zerstörung unseres Stadtzentrums bürgernahe nachzudenken?

4. Juli 2014 · 1 Minute · hugo