Hinwil

Das Zürcher Oberland und die Limmattalbahn

Seit 15 Jahren kämpft die Bevölkerung im Zürcher Oberland für den Bau der zehn fehlenden Kilometer der A53 zwischen Hinwil und Uster. Viele sind überzeugt, etwas Gutes für ihre Enkel zu tun. Ein Projekt, das helfen würde, die betroffenen Gemeinden vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den täglichen Stau zu eliminieren. Ein sinnvolles Projekt, das allen Zürcherinnen und Zürchern helfen würde, wenn sie das schöne Oberland besuchen. Danke Hinwil Seit gleicher Zeit planen die Politiker eine Limmattal-Langsambahn, vom Bahnhof Altstetten (!) ins Niemandsland nach Killwangen-Spreitenbach, vorbei an den aus dem Boden schiessenden Neubaugebieten in Spreitenbach AG. Eine Stadtbahn, die Wohngebiete in Schlieren zerstört und das Zentrum von Dietikon kaputt macht. Ein Projekt für Spekulanten und die Bau- und Immobilienlobby. Von Zürich bis Baden soll alles zubetoniert werden. ...

10. November 2015 · 2 Minuten · hugo
Abstimmung vom 22.11.2015

Ungebildet, arm und fremd – deshalb wahlfaul ♥ Lassen wir Limmattaler das auf uns sitzen?

Aufruf! Am 22. November bestimmt Ihr über Eure Zukunft! Vor einer Woche hat die az Limmattaler Zeitung (anklicken; siehe auch Nachbemerkung, unten) die Nationalratswahlen analysiert und kam zur vorstehenden Schlagzeile. Wollen wir Limmattal und Limmattalerinnen das wirklich auf uns sitzen lassen? Werft dieses Stimmcouvert für einmal nicht weg! Soll auf unserer Talseite von Zürich bis Baden für die Spekulanten und die Immobilien-Milliardäre alles zubetoniert werden? Spreitenbach lässt grüssen. Soll die unnötige, viel zu teure und ganz besonders in Dietikon gefährliche Bahn unser Stadtzentrum völlig kaputt machen, den Individualverkehr massiv einschränken, die Fussgänger behindern und den Markt total einengen? Sollen Dietikon, Schlieren und Zürich-Altstetten während mehreren Jahren zu unpassierbaren Baustellen werden? Werden sich die Zentren je wieder erholen oder zu Ghettos verkommen und die Mietzinsen ansteigen lassen? Sollen die Billetpreise inskünftig noch stärker ansteigen und die Defizite der Bahn massive Steuererhöhungen verursachen? Wollt Ihr wirklich eine Limmatstadtbahn, die mit zwanzig Kilometern parallel zur Bahn entlang wohl den lieben langen Tag mit Monsterzügen leer durch die Gegend rattert? Politiker aller Farben wollen uns das verkaufen: Die nächste Generation darf nicht mehr mit dem eigenen Auto herumfahren! Alle fahren mit der langsamen Limmatstadtbahn von Zürich-Altstetten ins Aargauer Niemandsland… Wollt Ihr das alles wirklich auf euch sitzen lassen? Ruft auch eure Freunde auf, dass sie wach und aufmerksam bleiben! ...

28. Oktober 2015 · 2 Minuten · hugo
Podiumsdiskussion

Limmattalbahn-Podiumsdiskussion: "Die Nerven liegen blank"

Podiumsdiskussion im Stadthaus Dietikon vom 1. September 2015 Die „ Podiumsdiskussion“ wurde von den Befürwortern der LTB völlig einseitig organisiert, – die Gegner durften sich nur an den Kosten für den Apéro beteiligen – mit einem sich in den Vordergrund drängenden (auswärtigen!) Moderator, der viele Argumente der Befürworter nicht verstanden und nicht hinterfragt hat, so zum Beispiel auch die vielen Hinweise auf die völlig anders gelagerte Entwicklung der Glattalbahn. Die Nerven liegen wohl eher bei den Befürwortern blank, die mit verschiedenen Zwischenrufen glänzten. Und mit den erneuten persönlichen und polemischen Angriffen von Kantonsrat Rochus Burtscher sowie mit vorbereitenden Fragen „aus dem Publikum“, vom ehemaligen Stadtplaner von Schlieren an seine Parteikollegin Joss. ...

2. September 2015 · 3 Minuten · hugo
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SP-Kantonsrat Rolf Steiner hat Mühe mit sachlichen Argumenten

Kommentar zum Stadtanzeiger der Sozialdemokratischen Partei Dietikon, Juni 2015; Warnung: Dieser Beitrag ist etwas länger, weil einiges kommentiert werden muss Die rührigen Verteiler der SP Dietikon haben den “Stadtanzeiger” wohl mit Bedacht nicht in unseren Briefkasten gelegt. Warum wohl? Weil es dem farbenblinden und mit schwachen Argumenten schreibenden Dietiker Kantonsrat Rolf Steiner auf blamabel tiefem Niveau offenbar „schampar gut tut, zu stämpfele“. Wir haben bereits darauf hinweisen, dass dem Kantonsrat für die Beurteilung des Geschäftes unentbehrlichen Unterlagen fehlten, weshalb der Kantonsratsvize beim Votum von Regierungsrat Stocker wohl beinahe eingeknickt ist. ...

1. Juni 2015 · 4 Minuten · hugo
Killwangen 3

Endstation

Wie nach der stets völlig einseitigen Berichterstattung der Aargauer Zeitungen nicht anders zu erwarten war, hat der Aargauer Grosse Rat gestern dem Antrag Limmattalbahn zugestimmt. In unserem Nachbarkanton dürften die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu diesem Geschäft jedoch überhaupt nichts zu sagen haben. Vor allem die Spekulanten werden von diesem Geschenk des Kantons Zürich profitieren. So ist es dem Aargau schon früh gelungen, die Zürcher Regierung über den Tisch zu ziehen. Das Tramdepot mit dem idealen Standort in der Asp in Spreitenbach wurde ohne grosse Gegenwehr auf das rare Dietiker Kulturland (ohne Protest der Grünen) im Kanton Zürich verschoben. So gelang es dem Kanton Aargau, einen zweistelligen Millionenbetrag zu sparen, weil kontaminiertes Erdreich nicht entsorgt werden muss… ...

6. Mai 2015 · 2 Minuten · hugo
ZVV-Regionalnetz

Die Limmatstadtbahn zu den Spekulanten

Der geneigte Leser erinnert sich beim Studium des Streckenplans des öffentlichen Verkehrs im Limmattal, dass Dietikon, Schlieren und das zürcherische Limmattal vom öffentlichen Verkehr bereits bestens erschlossen sind die Limmatstadtbahn zu den Grossgrundbesitzern ins Niderfeld fahren soll im Niderfeld ein grosser Logistikbetrieb entstehen soll. Andere Städte werben für einen Innovationspark! das Tram dafür das beste Transportmittel sein soll. Es wurde ja schon vor über einem Jahrzehnt ausgewählt. Andere Transportmittel der neusten Generation wurden gar nie evaluiert die Fahrt zu den Spekulanten in Spreitenbach, ins Tivoli, Shopping Center und zur Ikea erleichtert werden soll, derweil der Gemeindepräsident von Spreitenbach bereits nach einer neuen Buslinie schreit es von der Gross-Stadt Killwangen – oder Provinz? – eines Tages weitergehen soll. Das interessierte nicht einmal den Kantonsrat! Wie soll man denn später auch durch Baden kommen? die Platzverhältnisse beim Bahnhof Dietikon auch mit dem Abbruch von drei Häusern im Werte von 4 Millionen Franken (gemäss Kantonsrat Ruedi Lais, Präsident der vorberatenden Kommission im Kantonsrat) nicht besser werden, spricht der Limmattalbahn-Verwaltungsrat und Stadtpräsident von Dietikon einer optimalen Lösung… dass sich Otto Müller als Stadtpräsident windet, dem Volk zu erklären, wie er all das finanzieren will und dadurch neue Gelüste schürt… dass auch diese noch finanziert werden müssen. - Aber das hatten wir ja schon. - Wir haben es ja - oder etwa nicht?

9. April 2015 · 2 Minuten · hugo
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Unterschriftensammlung hat begonnen

Im Amtsblatt des Kantons Zürich, Nr. 13, Donnerstag, 02. April 2015, wurde der Beschluss des Kantonsrates über die Bewilligung von Staatsbeiträgen für den Bau der Limmattalbahn sowie für ergänzende Massnahmen am Strassennetz publiziert. Eine Woche früher als ursprünglich angekündigt. Damit begann die Frist von 60 Tagen zu laufen, um das fakultative Referendum zu ergreifen. Am Samstag-Märt erhielten wir von einem befreundeten Marktteilnehmer Gastrecht und wir konnten mit der Unterschriftensammlung an einem improvisierten Bartisch beginnen. Wir danken für die vielen aufmunternden Worte vieler Leute und wir bedauern, dass einzelne gar im Regen anstehen mussten, um das Referendum zu unterzeichnen. ...

5. April 2015 · 2 Minuten · hugo