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Etwas ist faul

Wenn alle unter einer Decke stecken ist meistens etwas faul. Leserbrief in der az Limmattaler Zeitung Der Kantonsrat des Kantons Zürich hat sich praktisch einstimmig für den Bau der Limmattalbahn entschieden. Das hat mich besonders hellhörig gemacht. Wenn alle unter einer Decke stecken ist meistens etwas faul. Aus Erfahrung wissen wir, dass die Politiker in der Regel die Bedürfnisse der Bevölkerung vor den Wahlen sehr gut kennen, wenn sie gewählt sind, aber ganz schnell vergessen. Wir LimmattalerInnen haben etwas Besseres verdient als ein Tram, das uns während neunzehn Stunden am Tag und in der Nacht um die Ohren quietscht und die Sicherheit von uns allen stark beeinträchtigt. Vor fünf Jahren wurden vom Farbhof bis Schönenwerd Busspuren eingebaut, so dass die Busse über weite Strecken freie Fahrt haben. In den Spitzenzeiten können also gut mehr Busse eingesetzt werden. Die Technik schreitet schnell voran, sodass es bald bessere Möglichkeiten gibt als ein Tram. Ausserdem können nur Busse bei einer Panne jederzeit umgeleitet werden. Also verhindern wir mit einem klaren NEIN, dass unsere Steuergelder in der Höhe von über siebenhundertfünzig Millionen für ein derart unsinniges Projekt verschwendet werden. Die Kosten für das Rollmaterial sowie den Unterhalt, sind in diesem Betrag noch gar nicht einberechnet. Keiner von uns will noch mehr Steuern bezahlen und eine massive Erhöhung der ÖV-Preise in Kauf nehmen. ...

10. November 2015 · 2 Minuten · Astrid Stutz
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Mehrheit der Gemeinderäte von Schlieren lehnen die Limmattalbahn ab

20 von 36 Gemeinderäten sind offiziell dagegen Die Gegner des Verkehrsprojekts im Schlieremer Parlament stammen aus den Parteien SVP, Quartierverein, CVP, FDP und SP. Gemäss einer Mitteilung der Gruppe sind 20 von 36 Parlamentariern gegen die Limmattalbahn. Der Grund: Die Nachteile der Bahn überwiegen eindeutig. Ihre Hauptargumente sind: Die tatsächlichen Gesamtkosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Es ist eine eine Geldverschwendung, der Kanton Zürich häuft gemäss Regierungsrat Stocker bis 2019 Schulden in der Höhe von 800 Millionen Franken an. Die rund 755 Millionen für die Gesamtstrecke Altstetten bis Killwangen ist nur ein Teil der Kosten. Nicht im Kredit enthalten sind die Betriebskosten und das Rollmaterial, also die Trams selbst. Zu viel Geld. Die Bahn behindert den Verkehr auch ausserhalb von Schlieren mehr, als dass sie ihn verflüssige. Das sei vor allem beim Bahnhof Altstetten sowie im Zentrum von Dietikon der Fall. Die Limmattalbahn schafft mehr Probleme, als sie löst. Sie teilt die Städte Schlieren und Dietikon nochmals und schränkt den restlichen Verkehr – Bus-Querverbindungen, Individualverkehr, sowie Fussgänger und Velofahrer – massiv ein. Es ist deshalb besser, die bestehenden Ressourcen wie Buskurse sowie S-Bahn auszubauen. Dies geschieht ja auch mit der dritten S-Bahnlinie ab Dezember 2015. Das Limmattal ist schon heute mit dem öffentlichem Verkehr sehr gut erschlossen. Zudem kann das öV-Netz bei Bedarf jährlich bedarfsgerecht mit zusätzlichen Buskursen ausgebaut werden. Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist auch ohne Limmattalbahn möglich. Zum Beispiel mittels fahrleitungslosen Elektrobussen. Solche sind heute schon in Genf, Braunschweig oder London in Betrieb. Die entsprechende Akkutechnologie erfährt einen grossen Entwicklungsschub, sodass ein entsprechendes Bussystem, ohne störende Schienen und Fahrleitungen – dafür aber mit einer separaten Busspur beziehungsweise mit der regionalen Verkehrssteuerung ohne grosse Tiefbauarbeiten umgesetzt werden kann. Die Schlieremer Gemeinderäte sprechen sich gegen die rund 200 Enteignungen aus, die Immobilien- und Landbesitzer infolge der Streckenführung der Limmattalbahn hinnehmen müssen. Immer mehr Politiker kommen nach seriöser Prüfung dieses Bahnprojektes zur klaren Einsicht, dass es die Limmattalbahn NICHT braucht. Bis jetzt empfehlen die SVP des Kantons Zürich und die Junge SVP des Kantons Zürich das Projekt zur Ablehnung. Die Alternative Liste des Kantons Zürich sowie die Junge Freisinnige Partei des Kantons Zürich haben Stimmfreigabe beschlossen

6. Oktober 2015 · 2 Minuten · Peter Huber

Tram auf Wendeschlaufe aus den Schienen gesprungen

Nicht einmal auf der Wendeschlaufe sind die Trams sicher! Seit heute morgen fahren in Berm Ersatzbusse auf einer Umleitung. Die Dauer ist unbestimmt. Und jetzt frage ich mich, weshalb der 2er eigentlich vom Farbhof bis Schlieren fahren muss. Mit anderem Rollmaterial als die Limmattalbahn. Und mit einem anderen Stromsystem als die Limmattalbahn, was einen unnötigen technischen Mehraufwand bedingt! Genügt das Angebot der Limmattalbahn vom Farbhof bis Schlieren nicht? Ich finde in allen Unterlagen der Planer keinen Bedürfnisnachweis. Wurde dieser überhaubt jemals verlangt? Dient dieser Zweig nach Schlieren nur dazu, dass die VBZ auf jeden Fall den Auftrag zum Betrieb der Limmattalbahn erhalten werden? Welche Kosten könnten hier eingespart werden, wenn nur die Limmattalbahn auf dieser Strecke fahren würde. Das nicht benötigte Land könnte in Schlieren weiterhin als Park dienen. Das wäre der Stadt Schlieren und der Bevölkerung gedient! ...

28. Mai 2015 · 1 Minute · hugo
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Werbung für die Limmattalbahn mit überholten Planungsannahmen

Für Sie gelesen in der Gewerbezeitung Nr. 2 vom 7. Mai 2015 Die von der Standortförderung Limmattal als Impulsgeber für die Region propagierte Limmattalbahn geht auf Planungsannahmen der Jahre 2002 - 2006 zurück. Es wird dabei von einem grossen Bevölkerungswachstum in den Städten ausgegangen. Dies hat sich zu einem massgeblichen Teil auch so eingestellt. Doch dafür war bis heute keine Limmattalbahn notwendig. Die Planungsannahmen gingen damals von einem grossen Bevölkerungswachstum aus, einerseits durch innere Verdichtung und andererseits durch Umnutzung von Gewerbe- und Industriearealen . Diese Annahmen haben sich in den vergangenen Jahren als zutreffend erwiesen. In Schlieren ist diese Entwicklung weitgehend abgeschlossen, in Dietikon insbesondere in den Gebieten Limmatfeld bis Silbern jedoch noch in vollem Gange. Bis ins Jahr 2022 dürfte diese Entwicklung ebenfalls abgeschlossen sein. Es handelt sich dabei um Gebiete im Einzugsgebiet der bestehenden S-Bahn-Stationen oder um solche fernab der geplanten Linienführung der Limmattalbahn. ...

7. Mai 2015 · 3 Minuten · Christian Meier

Die Milliarden-Franken Frage

Mein Leserbrief im Limmattaler Tagblatts vom 24. 2.: Die Limmattalbahn AG behauptet, die LTB koste keine Milliarde, da es “keinen Sinn mache, das Rollmaterial dazuzurechnen, da für diese der zukünftige Betreiber der Bahn aufkommen müsse”. Dieses Argument ist jedoch leider alles andere als stichhaltig. Tatsache ist nämlich, dass letzten Endes wir Steuerzahler für sämtliche Kosten aufkommen müssen, sei es durch Steuergelder - oder durch die (dieses Jahr wieder steigenden) Kosten für unsere ÖV-Billette. Nur schon die Baukosten für diese verkehrsbehindernde, gefährliche und in Schlieren sowie Dietikon völlig überflüssige Bahn sind exorbitant. Und dabei habe ich noch nicht einmal von den jährlich wiederkehrenden Betriebskosten gesprochen. Mit einem modernen, schienen- und fahrleitungslosen Elektrobus geht dies deutlich günstiger - und umweltfreundlicher (Bauarbeiten!). Den sogenannten TOSA-Bus mit ABB-Technologie gibt es ab 2020 übrigens sogar in einer verlängerten Version als Doppelgelenkbus mit deutlich erhöhter Passagierkapazität. Der ÖV im Limmattal kann mit solchen umweltfreundlichen Bussen flexibel und bedarfsgerecht - Jahr für Jahr - ausgebaut werden. Das Monsterprojekt Limmattalbahn basiert auf einem sündhaft teuren Konzept aus dem letzten Jahrhundert. Die Zukunft des ÖV braucht weder Schienen (-bauarbeiten) noch sichtbare Stromleitungen.

2. März 2015 · 1 Minute · Markus Weiersmueller
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Zürcher Verkehrsverbund erhöht Tarife um 2,55 %

Begründet wird die Tariferhöhung mit den Kosten für die neue Durchmesserlinie, die vierte Teilergänzung der S-Bahn und die Anschaffung von neuem Rollmaterial. Welche Erhöhung wird wohl nach dem Bau einer grössenwahnsinnigen Limmattalbahn zu erwarten sein? Das dürfte man bei den Planern wohl wissen. Alles Negative wird jedoch unter dem Deckel gehalten!

18. Juli 2014 · 1 Minute · hugo