IMG_5186

Der Schuss von der Kanzel

Schon in C.F. Meyer‘s Novelle „Der Schuss von der Kanzel“ hat es päng gemacht. Und auch dieser Tage hat es erneut einen riesen Päng gegeben, als wir Steuern gebeutelte Bürger von Dietikon erfahren mussten, dass der Steuersatz demnächst um weitere 5 bis 10 Punkte angehoben werden soll. Offenbar weiss bei den Behörden die rechte Hand noch immer nicht, was die linke tut. Ob bei Regierungsrat Stocker, der wehmütig vom verschuldeten Kanton Zürich jammert, aber gleichzeitig freudestrahlend das Milliardenwerk Limmattalbahn bejubelt, oder hier in Dietikon, wo vom finanziellen Kollaps die Rede ist, derweil sich aber als grossmütiger Visionär wähnt, wer von der Kanzel herab für noch mehr Lärm, noch mehr Verkehr, für Trams im Dreiminutentakt und Tausende von Pendlern eintritt. Von jedem normal tickenden Funktionär müsste doch im Hinblick auf die desolaten Finanzen ein mutiger Entscheid zu erwarten sein, wonach der Bau dieser masslosen Limmattalbahn zumindest auf rosigere Zeiten zu verschieben sei. ...

14. Oktober 2015 · 2 Minuten · Arnold Locher
IMG_6334

Gebetsmühlenartiges aus Weiningen zur Limmattalbahn

„Das Diskussionsniveau ist nicht tragbar“ Im alt ehrwürdigen Sitzungszimmer im Schlössli Weiningen – also weit weg vom gewöhnlichen Volk auf der Strasse! – hat der Weininger Gemeindepräsident Hanspeter Haug seine ihm kopfnickend beipflichtenden Gemeindepräsidenten (gemäss Pressebericht) eingeladen, um genau das zu tun, was er den Gegnern der Limmattalbahn vorwirft, „auf den Mann zu spielen“. Lesen Sie auch die drei interessanten Kommentare am Ende des Berichtes. Ein Befürworter, der schon zig mal passen musste, weil er mit Kinderwagen keinen Platz im überfüllten Bus fand… Wenn dem wirklich so wäre, hätten die Busbetreiber schon längst zusätzliche Kurse eingeführt. Aber was hat das mit der Limmattalbahn zu tun? ...

14. Oktober 2015 · 4 Minuten · hugo

„Rückenwind für die Limmattalbahn“ (II)

Mit dieser Schlagzeile wurde in der Limmattaler Zeitung das angeblich gute Abschneiden von Regierungsrat Stocker bei den Regierungsratswahlen in den Limmattaler Gemeinden mit einer Zustimmung der Stimmberechtigten für die Limmattalbahn verknüpft. Diese Schlussfolgerung betrachte ich als vollkommen irrelevant. Denn, wer ist sicher, dass Herr Stocker bis zu einer allfälligen Realisierung der Limmattalbahn im für dieses Projekt zuständigen Departement bleiben und dafür die Verantwortung übernehmen wird? Zudem stellt der geneigte Leser fest, dass Herr Stocker in den von einer Limmattalbahn am stärksten betroffenen Gemeinden, trotz SVP-Hochburgen, keineswegs am meisten Stimmen bekam: ...

19. April 2015 · 2 Minuten · Daniel Jaeggi