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Eine Perspektive für das Limmattal – Wirklich?

Leserbrief zur Analyse „Eine Perspektive für das Limmattal“, Tages Anzeiger vom 03.11.2015 (in blau kursiv, was die Redaktion des Tages Anzeigers gestrichen und nicht publiziert hat) Wer nicht fragt, bleibt dumm Die Ablehnung der Limmattalbahn hat mit Angst oder Heimatgefühl gar nichts zu tun. Es wird doch noch erlaubt sein, die Sinnhaftigkeit eines Projektes, für das wir mehrere 100 Millionen Franken bezahlen müssen, zu hinterfragen – wobei es egal sein dürfte, ob es sich um Gemeinde-, Kantons- oder Bundesgelder handelt. Mit der Aussage, die Bahn sei jeden Rappen wert, „sonst würden wohl (?) weder Bund noch Kanton … derart fraglos hinter dem Projekt stehen“ trifft Helene Arnet die Wahrheit nicht ganz. Der Bund hat die Mitfinanzierung „aus Gründen der Bau- und Finanzreife zurückpriorisiert“ (Schreiben von Bundesrätin Doris Leuthard vom 14.03.2014). Mit Recht: Wir haben kürzlich die 2. geänderte Auflage der Plangenehmigungsunterlagen erlebt. Die Herrschaften vom Kantons- und Regierungsrat hingegen stehen „fraglos“ hinter dem Projekt. Dabei haben wir schon in der Sesamstrasse gelernt: Wer nicht fragt, bleibt dumm. ...

8. November 2015 · 2 Minuten · Irene Brunner
Rapidplatz, Dietikon

Loblied auf das Limmatfeld?

Leserbrief in der az Limmattaler Zeitung vom 4. April 2015 zu «Limmatfeld wird in 20 Jahren geschätzt» az 4.4. (Foto vom Samstag, 31. Januar 2015, 13.05 h) Es wäre gut zu wissen, wann der Herr Jordi das Limmatfeld angeschaut hat. «Im Vordergrund steht der öffentliche Raum, der Rapidplatz, wo sich die Menschen gerne aufhalten und in den angrenzenden Geschäften Einkäufe erledigen können». Das sehen wir als Anwohner schon noch ganz anders! Auf dem öden Platz herrscht gähnende Leere, genauso in den Geschäften, die meist nach kurzer Zeit wieder schliessen… Und die meisten Geschäftslokale stehen immer noch leer. Da ist wohl der Wunsch der Vater der Gedanken! (oder der Einfluss unserer Planer?) Dazu kommt mal wieder das Wasser predigen und selbst Wein trinken, oder anders herum: die Verdichter wohnen in Villen und der Rest im Ghetto, denn anders kann ich das Limmatfeld nicht bezeichnen! Ich möchte Herrn Jordi auffordern, ins Limmatfeld zu ziehen, damit er dann in 20 Jahren seine Prognose überprüfen kann! ...

16. April 2015 · 1 Minute · Hund Baeff und H. Ziegler