IMG_6166

Mehrheit der Gemeinderäte von Schlieren lehnen die Limmattalbahn ab

20 von 36 Gemeinderäten sind offiziell dagegen Die Gegner des Verkehrsprojekts im Schlieremer Parlament stammen aus den Parteien SVP, Quartierverein, CVP, FDP und SP. Gemäss einer Mitteilung der Gruppe sind 20 von 36 Parlamentariern gegen die Limmattalbahn. Der Grund: Die Nachteile der Bahn überwiegen eindeutig. Ihre Hauptargumente sind: Die tatsächlichen Gesamtkosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Es ist eine eine Geldverschwendung, der Kanton Zürich häuft gemäss Regierungsrat Stocker bis 2019 Schulden in der Höhe von 800 Millionen Franken an. Die rund 755 Millionen für die Gesamtstrecke Altstetten bis Killwangen ist nur ein Teil der Kosten. Nicht im Kredit enthalten sind die Betriebskosten und das Rollmaterial, also die Trams selbst. Zu viel Geld. Die Bahn behindert den Verkehr auch ausserhalb von Schlieren mehr, als dass sie ihn verflüssige. Das sei vor allem beim Bahnhof Altstetten sowie im Zentrum von Dietikon der Fall. Die Limmattalbahn schafft mehr Probleme, als sie löst. Sie teilt die Städte Schlieren und Dietikon nochmals und schränkt den restlichen Verkehr – Bus-Querverbindungen, Individualverkehr, sowie Fussgänger und Velofahrer – massiv ein. Es ist deshalb besser, die bestehenden Ressourcen wie Buskurse sowie S-Bahn auszubauen. Dies geschieht ja auch mit der dritten S-Bahnlinie ab Dezember 2015. Das Limmattal ist schon heute mit dem öffentlichem Verkehr sehr gut erschlossen. Zudem kann das öV-Netz bei Bedarf jährlich bedarfsgerecht mit zusätzlichen Buskursen ausgebaut werden. Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist auch ohne Limmattalbahn möglich. Zum Beispiel mittels fahrleitungslosen Elektrobussen. Solche sind heute schon in Genf, Braunschweig oder London in Betrieb. Die entsprechende Akkutechnologie erfährt einen grossen Entwicklungsschub, sodass ein entsprechendes Bussystem, ohne störende Schienen und Fahrleitungen – dafür aber mit einer separaten Busspur beziehungsweise mit der regionalen Verkehrssteuerung ohne grosse Tiefbauarbeiten umgesetzt werden kann. Die Schlieremer Gemeinderäte sprechen sich gegen die rund 200 Enteignungen aus, die Immobilien- und Landbesitzer infolge der Streckenführung der Limmattalbahn hinnehmen müssen. Immer mehr Politiker kommen nach seriöser Prüfung dieses Bahnprojektes zur klaren Einsicht, dass es die Limmattalbahn NICHT braucht. Bis jetzt empfehlen die SVP des Kantons Zürich und die Junge SVP des Kantons Zürich das Projekt zur Ablehnung. Die Alternative Liste des Kantons Zürich sowie die Junge Freisinnige Partei des Kantons Zürich haben Stimmfreigabe beschlossen

6. Oktober 2015 · 2 Minuten · Peter Huber
Ernst Stocker, Regierungsrat

Sparen mit dem Verzicht auf die Limmattalbahn

Leserbrief zur az Limmattaler Zeitung vom 19.9.: Regierung schnürt Sparpaket Es wäre ein frühes Weihnachtsgeschenk für Ernst Stocker bezüglich der düsteren, finanziellen Aussichten. Im Bereich öffentlicher Verkehr sollen 134 Millionen Franken gespart werden. Die Lösung: das unnötige Projekt Limmattalbahn fallen lassen und schon sähe alles wieder viel besser aus. Die Wette für einen Karton Wein mi Hans-Peter Amrein liegt da mit drin. Die jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten, die uns Steuerzahler angelastet werden, fallen auch weg. Prognosen des Kantons: 29 Prozent mehr Arbeitsplätze bei 17 Prozent mehr Einwohnern. Fahren die mit der Limmattalbahn? Das neue Limmattalspital wird nicht grösser (mehr Personal) und die Kantonsschule Urdorf ist heute schon gut erschlossen. Die Urdorfer Bevölkerung hat keinen Nutzen, muss nur finanziell unterstützen. ...

26. September 2015 · 1 Minute · Rolf Strittmatter
Bus 303

Limmattalbahn nützlich oder unnütz

Leserbrief im Tages-Anzeiger vom 11.09.2015 zur Nachricht „5er-Tram am langsamsten, 46er-Bus am schnellsten“ Interessant ist, dass das langsamste Tram sogar langsamer ist als der langsamste Bus und der schnellste Bus schneller als das schnellste Tram, die Glattalbahn – trotz Eigentrassee und „eingebautem“ Vorrang. Nun stimmen wir am 22. November über den 510-Mio.-Franken-Kernkredit für die Limmattalbahn ab, den uns die Planer als „schnellen Feinverteiler“ verkaufen wollen. Sie rechnen mit durchschnittlich 22 km/h, das ist wohl eher Wunschdenken. Nach den vorliegenden Zahlen der VBZ darf man berechtigterweise fragen, warum man das Geld nicht besser für die Optimierung der bestehenden Buslinie 303 ausgibt, die schon heute die Strecke Farbhof (Zürich-Altstetten) bis Bahnhof Killwangen bedient – mit durchschnittlich 19 km/h. Mit dem gesparten Geld könnte man im Kanton viele andere wichtige Projekte realisieren. ...

23. September 2015 · 1 Minute · Irene Brunner
IMG_6148

Verhältnis der Ausgaben zum Mehrwert stimmt nicht

Kommentar in der heutigen az Limmattaler Zeitung zur az vom 27.5. “Limmattalbahn - der Kampf hat längst begonnen” In seinem Kommentar zum Limmattalbahn-Referendum fragt sich Jürg Krebs, ob sich denn alle institutionellen Befürworter der Limmattalbahn irren würden? Eine andere Frage stellt sich: Haben diese Politiker die für ihre befürwortende Beurteilung/Entscheidung unentbehrliche Analyse des Projektes vorgenommen? Jedenfalls machten die Kantonsratsmitglieder am 30. März nicht den Eindruck, als hätten sie detaillierte Kenntnisse, denn es fielen nur wenige allgemein gehaltene, anderen Befürwortern nachgesprochene und mehrheitlich nicht stichhaltige Argumente. ...

30. Mai 2015 · 2 Minuten · Daniel Jaeggi
G-visualisierung_badenerstrasse-26_03_2015-gross

Alternativen wurden nie geprüft

Leserbrief in der Limmattaler Zeitung vom 28. März 2015 Am nächsten Montag wird der Zürcher Kantonsrat das Projekt Limmattalbahn verhandeln und über einen Staatsbeitrag von 510,3 Mio. Franken an die geplanten Gesamtkosten der Limmattalbahn von 755 Mio. Franken bzw. 56‘000 Franken pro Meter (ohne Fahrzeuge) sowie 136,3 Mio. Franken für ergänzende Massnahmen am Strassennetz, teilweise im Zusammenhang mit der Limmattalbahn, entscheiden. Diesem Projekt sind nie detaillierte Alternativen mit Vor- und Nachteilen und mit verschiedenen Entwicklungsszenarien gegenüber gestellt worden. Von Anfang an ist die Limmattalbahn als einzige Lösung für die Bereitstellung der zukünftigen Transportkapazität verfolgt und propagiert worden. Berechnungen von möglichen zusätzlichen Kapazitäten bei der S-Bahn und beim Busbetrieb sowie Nachteile und Probleme der geplanten Limmattalbahn wie unter www.Limmattalbahn-Nein.ch, einsehbar, sind bis heute ausgeblendet worden. ...

28. März 2015 · 2 Minuten · Daniel Jaeggi

Limmattalbahn – wirklich eine gute Sache?

Auslassungen in der NZZ und in der az Limmattaler Zeitung Wie aus dem nachfolgenden, in der NZZ und im Limmattaler publizierten Leserbrief ersichtlich, wurden durch die Redaktionen der NZZ und des Limmattalers wichtige Inhalte nach ihren Gutdünken und ohne Rücksprache mit dem Absender gestrichen bzw. geändert. Diese Handlungen erwecken den Eindruck, dass diese Redaktoren Aussagen/Tatsachen vermeiden wollen, die nicht ihren Meinungen entsprechen. Immerhin handelt es sich bei den ausgelassenen Argumenten teilweise um wesentliche und entscheidende Aussagen und dies in anständigem Wortlaut. ...

25. März 2015 · 3 Minuten · Daniel Jaeggi
Depot Müsli Plan

Depotstandort im „Müsli“ – Was in der Presse nicht zu lesen war

Der Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich (Nr. 644 vom 4. Juni 2014) hält – in einem nicht öffentlichen Beschluss – fest. dass der Depotstandort ursprünglich im Asp geplant war, auf Gemeindegebiet Spreitenbach parallel zur Mutschellenstrasse, der sich gemäss städtebaulichen Impulsen als besser geeignet erwiesen hatte. Nun stellte es sich heraus, dass mit Kosten für die Sanierungs- und Entsorgungskosten von 25 - 30 Mio. Franken zu rechnen ist, die in der Kreditvorlage von 700 Millionen Franken nicht enthalten sind! ...

29. Juni 2014 · 2 Minuten · hugo