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Ahnung wie eine Kuh vom Sambatanzen

Leserbrief zum Artikel „Wie man sich nach Bern kuschelt“, in der az Limmattaler Zeitung vom 15.10.2015 (Anmerkung der Redaktion: Zum besseren Verständnis haben wir die Passagen in kursiver Schrift dokumentiert, welche die Redaktion der az Limmattaler Zeitung herausgestrichen und nicht publiziert hat) Bedauerlicherweise haben die Damen und Herren National- bzw. Ständeratskandidaten von der Limmattalbahn so viel Ahnung wie eine Kuh vom Sambatanzen, sind sich aber nicht zu schade, auf Grundlage dieser fundierten Unwissenheit ihre Fachkommentare abzugeben. Schade, von jemandem, der für den National- oder Ständerat kandidiert, hätte ich erwartet, dass er/sie dazu steht, wenn er/sie zu einem Projekt keine Stellung beziehen kann. Man kann schliesslich nicht alles kennen oder wissen. Beispielsweise hat Schlieren die „zahlreichen schönen Plätzchen“ nur in der Keksdose und nicht in Form schöner Orte, die zum Verweilen einladen. Die Grünflächen wurden nach und nach fast alle überbaut. Der Stadtplatz ist als Nächstes dran und wird Dank Limmattalbahn zum Albisriederplatz West. Und selbst der Projektleiter der Limmattalbahn, Herr Issler, hat mittlerweile eingesehen, und sagt dies auch, dass die Limmattalbahn mit der Glattalbahn nicht zu vergleichen ist. Letztere wurde weitgehend über freies Feld gebaut, während die Limmattalbahn mitten durch bereits dicht besiedeltes Gebiet fahren soll. Da ist ausser im Niderfeld in Dietikon nicht mehr viel zu investieren. Wo und für wen steigert die Limmattalbahn die Lebensqualität in der Region? Vermutlich nur für diejenigen, die sich durch den Bau nach allen Regeln der Kunst die Taschen mit unseren Steuergeldern vollstopfen. ...

20. Oktober 2015 · 2 Minuten · Irene Brunner
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Längst bekannte Floskeln und Loblieder

Nur wer in Bern die Ellbogen ausfährt, kommt zu Erfolg. Leserbrief zur ad Limmattaler Zeitung vom 25.09. − „Klare Bekenntnisse zur Limmattalbahn“ und „Zum Bauboom gehört der Mängelboom“. Das am 23.9. in Oberengstringen durchgeführte Podiums gespräch der Nationalratskandidaten fand vor zwei Dutzend Zuhörern auf gleicher Ebene statt. Die beiden Damen erteilten in ihrer Art auf kompetente Weise Antworten zu den Themen Verkehr, Regionalplanung, Wirtschaft und Flüchtlingsproblematik. Anders die drei Herren, von denen nur die längst bekannten Floskeln und Loblieder auf die Limmattalbahn zu hören waren. Der Äscher Anwalt, schweizerischer und kantonaler Präsident des Hauseigentümerverbandes gab sich sogar als Limmattaler aus, woher er denn seine besondere Zuneigung für die Limmattalbahn ableitet. Ihm und dem Dietiker Bau-Unternehmer geht es darum selbstredend um den Finanzhebel, der mit der geplanten Zubetonierung des letzten Freiraumes zwischen Dietikon und Spreitenbach ansetzen konnte und kann. Leider liessen sie dabei die verheerenden Folgen, Zerstörungen bestehender Substanz der Anrainerstädte durch die geplante Bahn, sowie die Blockierung des Verkehrs auf den Strassen, gewaltigen Eingriffen in das Portemonnaie der Bürgerausser ausser Acht. Nach den jovial mitgeteilten Erfahrungen aus dem Nationalrat, wo er in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben sass, darf sich jeder seine eigenen Gedanken machen: „Nur wer die Ellbogen ausfährt, kommt in Bern zu Erfolg“. Das gilt wohl nicht nur dort. ...

30. September 2015 · 2 Minuten · Peter Ringger
Nationalrat Egloff

Egloff kennt die Linienführung nicht

Leserbrief in der az Limmattaler Zeitung vom 28.09. von Heidemarie Busch: Kandidierende sollten sich mit den Gegnern treffen. Wenn Nationalrat Egloff die Limmattalbahn als Zubringer zur S-Bahn sieht, kennt er die Linienführung sicher nicht. Wo die Limmattalbahn einmal in Altstetten halten wird, ist noch nicht entschieden. In Schlieren und am Glanzenberg würde sie sicher nicht in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle halten. Einzig in Dietikon ist es vorgesehen, auf Kosten der Anwohner, eine Haltestelle in akzeptabler Nähe zur S-Bahn zu erstellen. Ich verstehe nicht, wieso sich die, die Limmattalbahn befürwortenden Kandidaten für den Nationalrat aus dem Limmattal, nicht einmal mit den Gegnern an einen Tisch setzen und sich deren Sorgen anhören. Sie wollen doch Volksvertreter sein, warum vertreten sie uns denn nicht? Noch zu bemerken ist, dass die SVP des Kantons Zürich, und auch der Hauseigentümerverband Schlieren für die Abstimmung am 22. November 2015 ein NEIN empfohlen haben. ...

29. September 2015 · 1 Minute · H. Busch
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HEV Dietikon-Urdorf: Hans Egloff mit schwachen Argumenten

Im Gegensatz zum Hauseigentümerverband Schlieren (siehe unseren gestrigen Beitrag) beschränkt sich der HEV Dietikon-Urdorf zur geplanten Limmattalbahn auf die Publikation der von Dr. Hans Egloff gebetsmühlenartig vorgetragenen Plattitüden, die er allerorts im Kanton Zürich – natürlich immer ohne einen Gegenreferenten – verbreitet. Nationalrat Hans Egloff ist unter anderem Co-Präsident der Allianz Pro Limmattalbahn, Präsident Hauseigentümerverband Schweiz und Präsident HEV Zürich. Egloff & Co. arbeiten seit über zehn Jahren völlig undemokratisch an diesem Projekt, ohne dass die Stimmberechtigten miteinbezogen wurden und obwohl Egloff in seinem politischen Credo schreibt: „Die direkte Demokratie ist unantastbar.“ Egloff führt die Gilde der unbeirrbaren und unbelehrbaren Politiker an, die nie vorhatten, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger um ihre Meinung zu fragen. ...

29. Juli 2015 · 3 Minuten · hugo

Nationalrat Hans Egloff hat richtig erkannt

Leserbrief im Limmattaler-Tagblatt vom 20. 2. Wie Nationalrat Hans Egloff in seinem Interview mit der Limmattaler Zeitung richtig erkannt hat, braucht es unbedingt Politiker, die sich für die regionalen Interessen einsetzen. Leider setzen sich unsere gewählten Kantonsräte mehr für die Interessen der Bau- und Immobilienlobby ein, als für die Interessen und Bedürfnisse von uns “normalen” Limmattalern. Der Steuerfuss in Dietikon ist bereits auf dem Maximum und die Schuldenlast wird nahezu täglich höher, aber Sie halten immer noch an Ihrem Milliardenprojekt fest; der Limmattalbahn. ...

2. März 2015 · 1 Minute · Bruno Pfister