IMG_5186

Der Schuss von der Kanzel

Schon in C.F. Meyer‘s Novelle „Der Schuss von der Kanzel“ hat es päng gemacht. Und auch dieser Tage hat es erneut einen riesen Päng gegeben, als wir Steuern gebeutelte Bürger von Dietikon erfahren mussten, dass der Steuersatz demnächst um weitere 5 bis 10 Punkte angehoben werden soll. Offenbar weiss bei den Behörden die rechte Hand noch immer nicht, was die linke tut. Ob bei Regierungsrat Stocker, der wehmütig vom verschuldeten Kanton Zürich jammert, aber gleichzeitig freudestrahlend das Milliardenwerk Limmattalbahn bejubelt, oder hier in Dietikon, wo vom finanziellen Kollaps die Rede ist, derweil sich aber als grossmütiger Visionär wähnt, wer von der Kanzel herab für noch mehr Lärm, noch mehr Verkehr, für Trams im Dreiminutentakt und Tausende von Pendlern eintritt. Von jedem normal tickenden Funktionär müsste doch im Hinblick auf die desolaten Finanzen ein mutiger Entscheid zu erwarten sein, wonach der Bau dieser masslosen Limmattalbahn zumindest auf rosigere Zeiten zu verschieben sei. ...

14. Oktober 2015 · 2 Minuten · Arnold Locher
Kirchplatz, Dietikon

Quietschende Bahn verunmöglicht Kultur im Zentrum

Leserbrief in der az Limmattaler-Zeitung vom 5. September 2015: Podiumsdiskussion in Dietikon - Limmattalbahn sorgt für Aufruhr Masslos enttäuscht… Der Propaganda-Abend vom 1.September mit dem Titel: „für ein lebenswertes Leben dank Limmattalbahn“ hat mich masslos enttäuscht. Kein einziger der Promotoren hatte den Mut und wollte zugeben, dass Dietikon mit noch mehr Verkehr, noch mehr Schienen, Stromleitungen, Lärm und Slum gezwungenermassen zum kantonalzürcherischen Hort der Sozialbezüger verkommen wird. Enttäuschend aber auch das seinerzeitige Foto der Initianten in dieser Zeitung, die lächelnd (allesamt mit lächerlich anmutendem Lächeln) die Limmattalbahn als das zukünftige Heil für Dietikon zu vermitteln versuchten. (Und mittendrin leider auch ein grüner Architekt, der ja dank seiner Ausbildung und seiner Kenntnisse im Bereich der baubiologischen Verträglichkeiten ganz generell neue Hochspannungsleitungen ablehnen müsste, im Wissen, dass elektromagnetische Ströme erfahrungsgemäss Elektrosmog erzeugen und diese Strahlen wiederum die Anwohner krank machen.) ...

5. September 2015 · 2 Minuten · Arnold Locher
IMG_1040

Samstag am Bahnhof Oerlikon

Im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofplatzes in Zürich-Oerlikon werden die Gleise erneuert. Der Bahnhofplatz und die ihn umgebenden Strassen sind vom 12. Juli bis 17. August 2013 für den Tram- und Busbetrieb gesperrt. Die Zufahrt von Lieferfahrzeugen zu den Geschäften ist nicht möglich. Die Belieferung erfolgt unter schwierigsten Umständen. Fussgänger müssen grosse Umwege machen, um zu ihren gewohnten Detailhandelsgeschäften und Restaurants zu kommen. Lärm und Gestank auch am Wochenende!Wie würde es in den Zentren von Dietikon und Schlieren wohl über Jahre aussehen, wenn vor dem Verlegen der Geleise zuerst noch das Terrain ausgegraben wird um sämtliche Werkleitungen für Wasser, Abwasser, Gas und Telefon ersetzt werden müssen?Wann endlich beauftragt der Regierungsrat seine Planer und wann beginnen unsere Politiker über den Einsatz von modernsten fahrleitungslosen Elektrobussen nachzudenken? Wer gebietet dieser unnötigen und masslosen Verschwendung von Steuergeldern in Milliardenhöhe Einhalt?Stell Dir vor, die Limmattalbahn würde gebaut und keiner geht hin!

19. Juli 2014 · 1 Minute · hugo