Tram-Kontroverse am Rande der 
Bus-Tagung

An einer Tagung zu Bussen trafen sich Tramgegner und -anhänger. Für die einen sind Grossbusse die Alternative. Für die anderen bringen nur Trams genug Kapazität. Der Bund berichtet über eine Tagung des Bundesamts für Energie in Bern vom Dienstag, bei welcher der Energieverbrauch von Bussen das Thema war. Interessant ist, dass die Tramfans immer wieder mit der mangelnden Kapazität der Busse argumentieren. Wir halten fest: Lieber alle 7 1/2 Minuten einen ruhigen Bus als alle 15 Minuten ein lärmiges Tram. Und übrigens? ...

18. Februar 2015 · 1 Minute · hugo
Luzern

Vorteile eines Bus Rapid Transitsystems

Ausschnitt aus einer Studie der Hochschule Luzern, publiziert in der Schweizer Eisenbahn-Revue 1/2015 Flexibilität und höhere Taktfrequenz: Vorteile eines Bus Rapid Transitsystems Grundsätzlich gilt: Je wenige Schiene, desto flexibler ist das Verkehrssystem. Das Tram ist unflexibel, da es nur auf grossen Teilstücken betrieben werden kann. Busse sind in der Regel flexibel einsetzbar. Aus Kundensicht ist ein hoher Takt ein Qualitätsmerkmal eines städtischen Verkehrssystems. Fahrzeuge mit weniger Kapazität müssen häufiger fahren. Das bedeutet, dass für die Passagiere bei einem Verkehrssystem mit BHLS ein dichterer Taktfahrplan entsteht als bei einem Tramsystem. Im urbanen Personentransport wird die Taktfrequenz stärker gewichtet als der Komfort. BHLS-Systeme weisen auch bezüglich schrittweisem Ausbau deutliche Vorzüge auf, was insbesondere bei einer angespannten Finanzlage relevant ist. Warum wollen dies die Limmattalbahn AG und die Politiker nicht wahrhaben? ...

17. Februar 2015 · 1 Minute · Reto Saxer
Skyliner_Optimiert

Dietikon Getto des Kantons?

Leserbrief in der Limmattalerzeitung zur Frage “Limmatbahn oder Limmatbus“ Vor wenigen Tagen hatte man im Zentrum von Dietikon seit langem einmal das Gefühl, die stets propagierte „Lebensqualität“ würde tatsächlich zur Tatsache. Es waren die Tage, an denen die BDWM infolge Arbeiten an den Gleisen, die Pendler per Bus transportieren musste. Deshalb herrschte hier im Zentrum von Dietikon ein Klima des Friedens. Kein Rumpeln, kein schrilles, nervöses und überhebliches Pfeifen, kein dominantes „jetzt komme ich“ – dafür lautloses, elegantes dem Verkehr angepasstes Vorbeifahren von wendigen Gelenkbussen. Es war eine Woche wie Sonntag! ...

6. September 2014 · 2 Minuten · Arnold Locher