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Es stinkt um die Limmattalbahn

Rund um die Limmattalbahn darf es in den nächsten Jahrzehnten weiter stinken. Anfang September informierten die VBZ, dass sie im Limmattal aufrüsten werden: Fahrplanausbau, dynamische Informationsanzeige, Haltestellen sauberer halten (Dietikon lässt grüssen) und Erneuerung der Busflotte mit Standard- und Gelenkbussen der Marken MAN und Mercedes. VBZ rüsten im Limmattal auf So viel des Guten machte mich stutzig. Ich wollte mich erkundigen, landete zuerst aber auf der Webseite des ZVV - Zentralschweizer Viehhändlerverband, also bei den Viehhändlern, die man früher oft zu Unrecht an den Pranger gestellt hat. ...

29. September 2015 · 3 Minuten · hugo

Fahrleitungsloser E-Bus ist kein Hybridbus

Leserbrief in der Limmattaler Zeitung vom 25. März 2015 Der Leserbriefschreiber und Dietiker Gemeinderat Anton Kiwic schreibt, dass die Gegner der Limmattalbahn einen Hybridbus forderten. Diese Aussage ist falsch, die Gegner fordern nämlich einen fahrleitungslosen Elektrobus. Dies ist nicht dasselbe. Ich empfehle Herrn Kiwic daher, sich einmal über die neusten Verkehrssysteme zu informieren, bevor er das nächste Mal zum Stift oder zur Tastatur greift. Darüber hinaus lade ich allen Unentschlossenen - in Dietikon wie auch anderswo - dazu ein, einmal die detaillierten Baupläne der LTB einzusehen. (www.limmattalbahn.ch -> Diskussion -> Dokumente). Dort sieht man eingezeichnete Barrieren, zum Beispiel in Dietikon auf der Badenerstrasse, Höhe Römerstrasse sowie auf der Höhe Migros Restaurant. Will heissen: Wenn die Bahn kommt, wird der restliche Verkehr im Zentrum (auf über 300 Metern) angehalten. Wer also für mehr Stau im Zentrum Dietikon sowie im Bereich Fahrweidkreisel-Heimstrasse-Bahnunterführung oder für mehr Schleichverkehr auf der Steinmürlistrasse ist, der soll ruhig ja zur LTB sagen. Und wer für immer teurere ÖV-Billette infolge “Prestige-Projekten” (O-Ton Regierungsrat Stocker anlässlich der Vorstellung in Dietikon im Februar) ist, der soll auch ja zur LTB sagen.

26. März 2015 · 1 Minute · Markus Weiersmueller

Hamburg - Berlin - Göteborg - Wien -

Busse voll elektrisch ( 07.02.2015 ) © siemens.com | Erste Busse in Hamburg seit Dezember 2014 im Einsatz Gemeinsamer Standard für Ladeinfrastruktur soll Städten Umstieg auf Elektrobussysteme erleichtern. Ein klima- und umweltschonender städtischer Nahverkehr ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu besserer Luft in den Städten und damit auch zu mehr Lebensqualität für die Einwohner. Insbesondere der Busverkehr rückt dabei immer mehr in den Fokus, denn die Busflotten im öffentlichen Nahverkehr bestehen zurzeit weltweit fast ausschließlich aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Siemens bietet Städten eine leistungsstarke Komplettlösung, die speziell für den innerstädtischen Linienbetrieb von Elektrobussen entwickelt wurde. Sie umfasst die Fahrmotoren und Energiewandler für die Fahrzeuge sowie die externen Ladestationen und basiert auf den langjährigen Erfahrungen von Siemens im Fahrleitungs- und Stromversorgungsbau. Die Volvo Bus Corporation und Siemens haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung über die Lieferung elektrischer Stadtbussysteme unterzeichnet. Im Rahmen des Vertrags liefert Volvo Elektro-Hybridbusse sowie vollelektrische Busse und Siemens liefert sowie installiert Hochleistungsladestationen mit einer Ladekapazität von bis zu 300 Kilowatt für die Elektrofahrzeuge. Ziel ist es, gemeinsam einen Standard für Ladeinfrastruktur zu entwickeln, damit Städte einfacher auf Elektrobussysteme umsteigen können. Volvo und Siemens statteten bereits 2014 die Hamburger Hochbahn mit drei Elektro-Hybridbussen mit Plug-in-Technologie und einem Ladesystem aus. 75% weniger Kraftstoffverbrauch und CO2 in Göteborg Im Laufe des Jahres 2015 werden vollelektrische Busse sowie Elektro-Hybridbusse und die entsprechende Ladeinfrastruktur auch für die schwedischen Städte Göteborg und Stockholm geliefert. Der Lieferanteil von Siemens umfasst u.a. die Ladeinfrastruktur mit Schnellladestationen, Hilfssysteme sowie Inbetriebnahme und Wartung. Eine einjährige Testphase in Göteborg zeigte, dass der Elektro-Hybridbus den Kraftstoffverbrauch und den Kohlendioxidausstoß gegenüber Euro-6-Dieselbussen um bis zu 75 Prozent senkt. Der gesamte Energieverbrauch kann um rund 60 Prozent reduziert werden. Der Elektro-Hybridbus Volvo 7900 kann durchschnittlich 70 Prozent der Strecke im Elektrobetrieb fahren. Er ist geräuscharm und lokal emissionsfrei. Der Ladevorgang an den Endstationen nimmt maximal sechs Minuten in Anspruch. Seit Herbst 2012 ist in Wien die erste Buslinie mit reinen Batteriefahrzeugen in Betrieb. Es ist ein neues Einsatzkonzept, das Siemens für das Verkehrsunternehmen Wiener Linien entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem italienischen Bushersteller Rampini in einer Serie von zwölf kompakten, wendigen City Bussen umgesetzt hat: Die Busse beziehen ihre gesamte Energie für Betrieb, Heizung und Klimatisierung ausschließlich aus Bordbatterien, die nicht per Kabel, sondern über Dachstromabnehmer aufgeladen werden – nicht unterwegs auf der Strecke, sondern über Nacht im Depot und tagsüber während kurzer Wartezeiten an der Endhaltestelle. Die Stromabnehmer lassen sich im Stand per Knopfdruck heben, fest installierte Fahrdrahtabschnitte schaffen die Verbindung zur Stromversorgung der Wiener Straßenbahn. Die Energie der Busbatterien reicht aus für bis zu 150 Kilometer Fahrstrecke – einen ganzen Arbeitstag auf dieser Buslinie. Weitere Informationen zur Division Mobility finden Sie unter www.siemens.de/mobility

7. Februar 2015 · 3 Minuten · hugo