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Werbung für die Limmattalbahn mit überholten Planungsannahmen

Für Sie gelesen in der Gewerbezeitung Nr. 2 vom 7. Mai 2015 Die von der Standortförderung Limmattal als Impulsgeber für die Region propagierte Limmattalbahn geht auf Planungsannahmen der Jahre 2002 - 2006 zurück. Es wird dabei von einem grossen Bevölkerungswachstum in den Städten ausgegangen. Dies hat sich zu einem massgeblichen Teil auch so eingestellt. Doch dafür war bis heute keine Limmattalbahn notwendig. Die Planungsannahmen gingen damals von einem grossen Bevölkerungswachstum aus, einerseits durch innere Verdichtung und andererseits durch Umnutzung von Gewerbe- und Industriearealen . Diese Annahmen haben sich in den vergangenen Jahren als zutreffend erwiesen. In Schlieren ist diese Entwicklung weitgehend abgeschlossen, in Dietikon insbesondere in den Gebieten Limmatfeld bis Silbern jedoch noch in vollem Gange. Bis ins Jahr 2022 dürfte diese Entwicklung ebenfalls abgeschlossen sein. Es handelt sich dabei um Gebiete im Einzugsgebiet der bestehenden S-Bahn-Stationen oder um solche fernab der geplanten Linienführung der Limmattalbahn. ...

7. Mai 2015 · 3 Minuten · Christian Meier

„Rückenwind für die Limmattalbahn“ (II)

Mit dieser Schlagzeile wurde in der Limmattaler Zeitung das angeblich gute Abschneiden von Regierungsrat Stocker bei den Regierungsratswahlen in den Limmattaler Gemeinden mit einer Zustimmung der Stimmberechtigten für die Limmattalbahn verknüpft. Diese Schlussfolgerung betrachte ich als vollkommen irrelevant. Denn, wer ist sicher, dass Herr Stocker bis zu einer allfälligen Realisierung der Limmattalbahn im für dieses Projekt zuständigen Departement bleiben und dafür die Verantwortung übernehmen wird? Zudem stellt der geneigte Leser fest, dass Herr Stocker in den von einer Limmattalbahn am stärksten betroffenen Gemeinden, trotz SVP-Hochburgen, keineswegs am meisten Stimmen bekam: ...

19. April 2015 · 2 Minuten · Daniel Jaeggi
ZVV-Regionalnetz

Die Limmatstadtbahn zu den Spekulanten

Der geneigte Leser erinnert sich beim Studium des Streckenplans des öffentlichen Verkehrs im Limmattal, dass Dietikon, Schlieren und das zürcherische Limmattal vom öffentlichen Verkehr bereits bestens erschlossen sind die Limmatstadtbahn zu den Grossgrundbesitzern ins Niderfeld fahren soll im Niderfeld ein grosser Logistikbetrieb entstehen soll. Andere Städte werben für einen Innovationspark! das Tram dafür das beste Transportmittel sein soll. Es wurde ja schon vor über einem Jahrzehnt ausgewählt. Andere Transportmittel der neusten Generation wurden gar nie evaluiert die Fahrt zu den Spekulanten in Spreitenbach, ins Tivoli, Shopping Center und zur Ikea erleichtert werden soll, derweil der Gemeindepräsident von Spreitenbach bereits nach einer neuen Buslinie schreit es von der Gross-Stadt Killwangen – oder Provinz? – eines Tages weitergehen soll. Das interessierte nicht einmal den Kantonsrat! Wie soll man denn später auch durch Baden kommen? die Platzverhältnisse beim Bahnhof Dietikon auch mit dem Abbruch von drei Häusern im Werte von 4 Millionen Franken (gemäss Kantonsrat Ruedi Lais, Präsident der vorberatenden Kommission im Kantonsrat) nicht besser werden, spricht der Limmattalbahn-Verwaltungsrat und Stadtpräsident von Dietikon einer optimalen Lösung… dass sich Otto Müller als Stadtpräsident windet, dem Volk zu erklären, wie er all das finanzieren will und dadurch neue Gelüste schürt… dass auch diese noch finanziert werden müssen. - Aber das hatten wir ja schon. - Wir haben es ja - oder etwa nicht?

9. April 2015 · 2 Minuten · hugo

FL.A.CH - Selbst den Österreichern dämmert es!

Ein drei Länder übergreifendes S-Bahn-Projekt im Halbstundentakt von Feldkirch (A) via das Fürstentum nach Buchs (CH) droht zu entgleisen. Nachdem vor drei Jahren eine Finanzierungsvereinbarung beschlossen wurde, will Österreich eine erweiterte Finanzierungslösung zu Unterhalt, Betrieb und Erneuerung der Strecke anstreben. Und dies bei einer Projektsumme von nur 90 Millionen Euro, von denen Wien die Hälfte übernehmen müsste. In Biel haben die Behörden dieser Tage mit interessanten Überlegungen ein Tramprojekt gestoppt. Wir haben darüber berichtet. In Basel und Bern haben die Stimmbürger sich im letzten Jahr gegen alle Politiker durchgesetzt! Nur im Kanton Zürich versuchen Regierung, Stadt- und Gemeindebehörden am Volk vorbei (!) eine neue zentrumszerstörende Stadtbahn zu bauen, obwohl es um die Kassen des Kantons, des Bundes und der beteiligten Städte alles andere als gut steht. Sie wollen den Bewohnern des Limmattals eine Stadtbahn schenken. die das Volk gar nicht will und zu der das Volk ohne Referendum überhaupt nichts zu sagen hätte. Beinahe wie in einem grossen Land im Osten oder wie in einer Bananenrepublik. ...

6. April 2015 · 2 Minuten · hugo
Reppischbrücke

Uneingeschränktes Bevölkerungswachstum

Zum zweiten Mal innert weniger Tage hat eine neue, im Limmattal produzierte Publikation, einen Gegner der Limmattalbahn zu einem Artikel eingeladen! Markus Weiersmüller, Gemeinderat/Parlamentarier FDP aus Schlieren durfte seine Ansichten vertreten, unzensuriert und ungekürzt. Dafür danken wir dem Herausgeber. Der Artikel ist auch für uns Dietiker von grossem Interesse, werden doch Probleme angeschnitten, die weit über das Spitalquartier hinausgehen und die uns sehr bewegen. So über die Distanzen zu ÖV-Haltestellen in Dietikon, auf den blinden Glauben an uneingeschränktes Bevölkerungswachstum, über die problematische Finanzierung des Projektes und weiter über Erpressung, Enteignungen und Hausabbrüche bis zur Unfallserie der Glattalbahn. ...

29. März 2015 · 1 Minute · hugo