Schienen

Angst vor der Limmattalbahn unbegründet?

Die Wachstums-Fans und die Bauindustrie sprechen von “unbegründeter” Angst vor der Limmattalbahn. Tatsache ist: Die Limmattalbahn ist verkehrsbehindernd, gefährlich (da das Limmattal deutlich dichter besiedelt ist als die Glatttalbahn-Strecke) und völlig überflüssig. Das hat nichts mit ‘Angst’ zu tun sondern mit realen Fakten - die xxx-Millionen-Bahn muss verhindert werden. Die Zukunft des städtischen ÖV hat weder (einbetonierte) Schienen noch neue störende Strommasten. Und sie benötigt auch keine langjährigen Gleis-Baustellen. Auch das Abholzen von zahlreichen Bäumen und Buschwerk (z.B. im Spitalquartier) muss verhindert werden - genauso wie immer höhere ÖV-Billettpreisen infolge ‘Prestigeobjekten’ (O-Ton RR Stocker im Februar 2015 in Dietikon).

20. August 2015 · 1 Minute · Markus Weiersmueller
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So rührend sorgt die Stadt Schlieren für ihre Einwohner

Leserbrief zur az Limmattaler Zeitung vom 6.5.: Limmattalbahn – Aargauer Grosser Rat gibt grünes Licht Man kann es dem Aargauer Grossen Rat nicht verübeln, dass er dem Kredit für die Limmattalbahn zustimmt. Schliesslich erhält der Kanton Aargau diesen Zubringer zum Shoppi als Geschenk vom Kanton Zürich. Der eine zahlt, der andere profitiert. Wir im Spitalquartier erhalten derweil einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns dereinst beim Bau der Limmattalbahn erwartet: Für den Spitalneubau fahren die 40-Tönner nun durch die Spitalstrasse (Gemeindestrasse!). Das werden wir beim Bau der Limmattalbahn (und des Färberhüslitunnels) auch geniessen, obwohl in den Plangenehmigungsunterlagen behauptet wird, «grundsätzlich» fänden die Transporte nicht über Gemeindestrassen statt. Beim Aushub des Färberhüslitunnels macht man eine «Ausnahme» und legt als Transportroute die Spitalstrasse fest. Mit 1000 Fuhren – also 2000 Lkw-Bewegungen – dürfen wir mindestens rechnen. Für den Spitalneubau wurde nun auch noch mehr als die Hälfte der Parkplätze in der blauen Zone in der Spitalstrasse als Warteraum für die Kipper «beschlagnahmt», bis auf weiteres von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr. Die Anzahl der Parkplätze ist sowieso viel zu gering, da die Stadtpolizei Schlieren auf Weisung des zuständigen Stadtrates (!) widerrechtlich Parkkarten an Urdorfer Unternehmer (für deren Firmenfahrzeuge) und deren Mitarbeiter vergibt. Vielleicht werfen die Herrschaften gelegentlich mal einen Blick in das einschlägige Reglement. Man sieht: Auch in diesem Fall ist die Stadt Schlieren wieder rührend um das Wohl ihrer Einwohner besorgt.

11. Mai 2015 · 2 Minuten · Irene Brunner

Argumente von Hans Egloff, Nationalrat, Aesch ZH

In einem Wahlpropaganda-Interview in der Limmattaler-Zeitung vom 11. Februar 2015 hat Nationalrat Egloff unter anderem das Folgende geantwortet, das man durchaus hinterfragen könnte: HE: „Im Limmattal gibt es noch ein paar Baustellen, denen ich mich widmen möchte. Zuerst denke ich da an den Ausbau des Gubrists. Vieles ist da zwar bereits erreicht. Ich habe zwei Mal persönlich bei Bundesrätin Doris Leuthard vorgesprochen, um die Weininger Anliegen zu vertreten. Solche Türen öffnen sich einem als Nationalrat natürlich leichter.“ ...

18. Februar 2015 · 4 Minuten · hugo