Mit Schulden in die Zukunft

Leserbrief zur az Limmattaler Zeitung vom 6. Mai 2015, Aargauer Grosser Rat gibt grünes Licht: Da habe ich doch tatsächlich gelesen, dass der Aargauer Grosse Rat mit viel Jubel fast einstimmig 180 Millionen für die Limmattalbahn (LTB) bewilligt habe. Nur - und das ist offenbar eine Zeiterscheinung, - wisse man nicht, aus welchem Kässeli diese Summe dereinst zu zahlen sein werde. Meines Erachtens eine himmelschreiende Arroganz unserer elitären Politik, mit Geld umzugehen, das man gar nicht hat und die unendlich hohen Schulden ganz einfach den kommenden Generationen überlassen. Als Bürger könnten wir ähnlich reagieren und den Steuerbehörden mitteilen, dass man wohl herzlich gerne den geforderten Obolus zu zahlen bereit wäre, nur wisse man nicht, aus welchem Kässeli noch etwas zu holen sei. ...

19. Mai 2015 · 1 Minute · Arnold Locher
Flyer Limmattalbahn

Die Prospekte zahlen die Steuerzahler

Leserbrief in der az Limmattaler Zeitung vom 25. April 2015: Gestern war ein Hochglanzprospekt der vier von der Limmattalbahn betroffenen Gemeinde-Regierungen in allen Briefkästen der Region. Den Einwohnern von Schlieren, Urdorf, Dietikon und Spreitenbach wird versucht, klarzumachen, dass wir die unnütze und teure Bahn brauchen. Zahlen tun diese Prospekte die Steuerzahler der Gemeinden, darum kann man aus dem Vollen schöpfen. In diesem, von uns bezahlten Prospekt steht auch noch, dass viele unserer Wohnungen veraltet seien. Kaum ein Haus hier im von der Linienführung betroffenen Schlieren West ist älter als 40 Jahre. Viele Wohnungen sind sicher noch nicht einmal abbezahlt und sollen nach Meinung unseres Stadtpräsidenten schon veraltet und abbruchreif sein. Es bestätigt wieder meine schon oft kundgetane Meinung, dass für den Stadtrat von Schlieren, Schlieren am Kesslerplatz aufhört. Für ihn steht einzig die Enklave Spital Limmattal auf Schlieremer Boden. Die zwei Vereine, deren Mitglieder gegen die Bahn sind, müssen ihre Aktivitäten, wie z.B. Rundschreiben oder den Druck der Referendumsbögen und das Porto selbst bezahlen. Wenn es zu einem Abstimmungskampf kommen sollte, geht dasselbe Spiel wieder von vorn los. Die befürwortenden Regierungen bewilligen sich das Geld, die Vereine müssen sich das Geld zusammen betteln. ...

26. April 2015 · 2 Minuten · H. Busch
ZVV-Regionalnetz

Die Limmatstadtbahn zu den Spekulanten

Der geneigte Leser erinnert sich beim Studium des Streckenplans des öffentlichen Verkehrs im Limmattal, dass Dietikon, Schlieren und das zürcherische Limmattal vom öffentlichen Verkehr bereits bestens erschlossen sind die Limmatstadtbahn zu den Grossgrundbesitzern ins Niderfeld fahren soll im Niderfeld ein grosser Logistikbetrieb entstehen soll. Andere Städte werben für einen Innovationspark! das Tram dafür das beste Transportmittel sein soll. Es wurde ja schon vor über einem Jahrzehnt ausgewählt. Andere Transportmittel der neusten Generation wurden gar nie evaluiert die Fahrt zu den Spekulanten in Spreitenbach, ins Tivoli, Shopping Center und zur Ikea erleichtert werden soll, derweil der Gemeindepräsident von Spreitenbach bereits nach einer neuen Buslinie schreit es von der Gross-Stadt Killwangen – oder Provinz? – eines Tages weitergehen soll. Das interessierte nicht einmal den Kantonsrat! Wie soll man denn später auch durch Baden kommen? die Platzverhältnisse beim Bahnhof Dietikon auch mit dem Abbruch von drei Häusern im Werte von 4 Millionen Franken (gemäss Kantonsrat Ruedi Lais, Präsident der vorberatenden Kommission im Kantonsrat) nicht besser werden, spricht der Limmattalbahn-Verwaltungsrat und Stadtpräsident von Dietikon einer optimalen Lösung… dass sich Otto Müller als Stadtpräsident windet, dem Volk zu erklären, wie er all das finanzieren will und dadurch neue Gelüste schürt… dass auch diese noch finanziert werden müssen. - Aber das hatten wir ja schon. - Wir haben es ja - oder etwa nicht?

9. April 2015 · 2 Minuten · hugo

Erfreuliche Meldung mit interessanter Vorgeschichte

Für einmal haben wir eine sehr erfreuliche Mitteilung, welche der Verein “Limmattalbahn-so-nicht!” in Schlieren gestern Nacht allen Mitgliedern zugestellt hat. Heute Morgen wurden auch die Mitglieder der IG “LIMMATTALBAHN - NEIN” mit Rundschreiben informiert. *Das Gemeindeparlament in Schlieren beschliesst am 16. März, dass die Petition von Heidemarie Busch zur Limmattalbahn nicht abgeschrieben werden soll.* In dieser Petition wird eine Untertunnelung der Spitalstrasse verlangt. Der Stadtrat war wohl der Meinung er hätte seine Aufgabe gemacht und mehr sei nicht möglich. Unsere Interpretation zur Abstimmung: *Das Parlament in Schlieren lehnt die Limmattalbahn ab.* ...

17. März 2015 · 3 Minuten · hugo

Geht man so mit Bürgern um?

Im Limmattaler vom 24. Februar wird (Anmerkung: in einem langen Artikel von Frau Bettina Hamilton-Irvine) beschrieben, welch grossartiger Kompromiss für die Linienführung der Limmattalbahn beim Bahnhof Dietikon gefunden wurde. Neben der Stadt Dietikon und der Limmattalbahn waren Experten des Zürcher Amt für Verkehr, die Bremgarten-Dietiker-Bahn, die SBB, Vertreter von Parteien und Verbände von Dietikon und die katholische Kirchgemeinde beteiligt. Der Stadtpräsident spricht von einem Kompromiss von historischem Ausmass. Und die Liegenschaftsbesitzer, deren Häuser abgebrochen werden sollen? Dass die Liegenschaften abgebrochen werden sollen, wird als feststehende Tatsache erwähnt. Die Eigentümer waren aber beim Entscheid nicht dabei. In der Zeitung wird erwähnt, sie könnten ja enteignet werden. Geht man so mit Bürgern um? Und gibt es nicht noch etwas wie die Eigentumsgarantie? ...

16. März 2015 · 1 Minute · Felix Kissling